Am 7. März 2026 ereignete sich auf der Fernpassstraße zwischen Bichlbach und Lermoos in Tirol, Österreich, ein schwerer Verkehrsunfall, der über 20 Personen verletzte. Ein 66-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Karlsruhe kollidierte frontal mit einem Reisebus aus dem bayerischen Landkreis Aichach-Friedberg, der mit 47 Passagieren besetzt war. Der Unfall geschah gegen 7 Uhr, und die genaue Ursache wird derzeit noch untersucht.
Bei dem Vorfall wurden sowohl der Autofahrer als auch seine Beifahrerin schwer verletzt. Die Beifahrerin wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Murnau geflogen, während der Autofahrer ins Bezirkskrankenhaus Reutte gebracht wurde. Zudem erlitten eine weitere Mitfahrerin im Auto sowie der 57-jährige Busfahrer Verletzungen und wurden ebenfalls ins Krankenhaus Reutte gebracht. Unter den 20 leicht verletzten Businsassen waren viele Urlauber, die zur gleichen Zeit auf der beliebten Fernpassroute unterwegs waren, die bekannt für ihre schönen Schneeverhältnisse ist.
Verkehrschaos und Rettungseinsatz
Die Fernpassbundesstraße (B179) wurde für etwa zwei Stunden vollständig gesperrt, was zu einem erheblichen Stau von bis zu 17 Kilometern führte, der bis nach Nassereith reichte. Der hohe Reiseverkehr am Wochenende und der Bettenwechsel in den Hotels trugen zur chaotischen Situation bei. Die Feuerwehr Reutte war schnell vor Ort, um die Verletzten zu bergen und die Unfallstelle zu sichern.
Die Schäden an den Fahrzeugen sind erheblich; das Auto wurde stark beschädigt, die Frontscheibe zerbrochen, während der Reisebus auf der Fahrerseite eingedrückt wurde. Die Gesamtschadenhöhe ist derzeit nicht bekannt, und die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an, da die Hauptbeteiligten schwer verletzt sind.
Weitere Vorfälle und Hintergründe
Am gleichen Tag kam es in Franken zu einem weiteren tödlichen Verkehrsunfall, was die Tragik des Tages unterstreicht. Solche Unfälle sind insbesondere in touristisch stark frequentierten Regionen wie Tirol leider keine Seltenheit, insbesondere wenn die Straßenbedingungen durch Schnee und Eis erschwert werden. Trotz des schönen Wetters am Unfalltag und der guten Schneeverhältnisse im Hochgebirge kann die hohe Anzahl an Fahrzeugen, die sich auf den Straßen bewegen, zu gefährlichen Situationen führen.
Die Behörden raten Autofahrern stets zur Vorsicht und empfehlen, bei winterlichen Bedingungen besonders auf die Verkehrslage zu achten. Die Umstände des Unfalls werden weiterhin von der Polizei untersucht, während die Verletzten sich in den Krankenhäusern in Reutte und Murnau in ärztlicher Behandlung befinden. Weitere Informationen zu dem Vorfall finden Sie in den ausführlichen Berichten von Merkur, Allgäuer Zeitung und Bild.





