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Heute ist der 27.03.2026 und die politische Landschaft in Reutte hat sich mit der überraschenden Ankündigung von Klaus Schimana verändert. Am Ende der 31. Sitzung des Gemeinderates legte Schimana seine Ämter als 2. Vizebürgermeister, Fraktionsführer und Gemeinderatsmandat nieder. Diese Entscheidung fiel nicht leicht, wie er in seinem Rücktrittsschreiben, das in den kommenden Tagen an Bürgermeister Günter Salchner übergeben wird, darlegen wird. Schimana begründet seinen Rückzug mit der Doppelbelastung durch Beruf und politisches Mandat und möchte sich zukünftig verstärkt seiner Familie und seiner Arbeit als Versicherungskaufmann widmen.

Schimana kann auf eine beeindruckende politische Karriere von 35 Jahren zurückblicken, davon 10 Jahre als Vizebürgermeister. In dieser Zeit hat er zahlreiche Projekte in Reutte begleitet und war stets ein wichtiger Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger. Als Nachfolgerin für die Position des 2. Vizebürgermeisters wird Daniela Rief vorgeschlagen, die auch Schimanas Aufgaben im Bauausschuss, im Standortentwicklungsausschuss sowie im Beirat der Reuttener Kommunalbetriebe und der Marketing-Reutte GmbH übernehmen wird. Bernhard Egger wird den frei werdenden Sitz im Stadtrat einnehmen, während Barbara Petrini als Nachfolgerin für das „Team Schimana“ vorgeschlagen wird. Monika Burtscher wird als Ersatzgemeinderätin in das Gemeinderatsteam aufgenommen.

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Persönliche Entscheidungen und berufliche Veränderungen

Zusätzlich zu seinem Rücktritt als Vizebürgermeister kündigte Klaus Schimana auch seinen Wechsel von der Position des Bezirksgeschäftsführers der Tiroler Volkspartei an. Diese Entscheidung sei rein persönlicher und beruflicher Natur, ohne Differenzen innerhalb der Partei. Schimana pflegt gute Beziehungen zur VP-Landesgeschäftsstelle sowie zu prominenten Parteimitgliedern wie Landesgeschäftsführer Sebastian Kolland, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann und NR Elisabeth Pfurtscheller. Bis Ende des Jahres wird er jedoch noch als Bezirksgeschäftsführer tätig sein, bevor er am 1. Februar 2024 eine neue Stelle bei der Wiener Städtischen Versicherung in Reutte antreten wird.

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In den letzten zehn Jahren hat Schimana einige wichtige politische Meilensteine miterlebt, wie die Wiedererlangung eines Mandats durch Elisabeth Pfurtscheller bei der Nationalratswahl 2013, die erfolgreiche Teilnahme an der Landtagswahl vor sechs Jahren sowie den Einzug von Barbara Thaler ins EU-Parlament vor fünf Jahren. Er hebt die Bedeutung der Kommunikation und des Zusammenhalts im Bezirk Reutte hervor und betont die wichtige Rolle des Bezirksgeschäftsführers, die Kommunikation zwischen Funktionären, Bürgermeistern und Bürgern zu fördern.

Ein neuer Weg für die Politik in Reutte

Der Rückzug Schimanas hat auch Auswirkungen auf die Fraktionsarbeit des „Teams Zukunft Reutte“, das die zweitgrößte Fraktion im Gemeinderat darstellt. Die zukünftige Führung der Fraktion wird zu gegebener Zeit entschieden, wobei die nächsten Wahlen für 2028 geplant sind. Schimana selbst bleibt der Politik aktiv verbunden, nicht nur als Vizebürgermeister, sondern auch in verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Sein Engagement in der Politik ist seit 17 Jahren ungebrochen, und er sieht diese als einen wichtigen Teil seines Lebens.

In Reutte ist der Umzug der VP-Bezirksstelle in die Mühlerstraße ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Sichtbarkeit der Partei. Durchschnittlich 3-8 Personen suchen täglich das Büro auf, um ihre Anliegen vorzutragen. Der Nachfolger für die Bezirksgeschäftsleitung steht noch nicht fest, aber die Gespräche laufen bereits. Während keine Parteizugehörigkeit erforderlich ist, wird betont, dass Freude an der Politik und der Kontakt mit Menschen von großer Bedeutung sind.

Für die Bürger von Reutte und die politischen Akteure bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiterentwickeln wird. Der Rücktritt von Klaus Schimana ist nicht nur ein persönlicher Einschnitt, sondern könnte auch neue Impulse für die politische Arbeit in der Region bringen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem Artikel auf meinbezirk.at und rundschau.at.