In einem dramatischen Vorfall in den Tiroler Alpen gerieten elf Kinder und Jugendliche aus Bayern in einen Schneesturm, während sie auf eine mehrtägige Tour zu einer Berghütte aufbrachen. Am Montag, dem 18. Februar 2026, startete die Gruppe gegen Mittag, begleitet von zwei Betreuern im Alter von 20 und 21 Jahren, mit dem Ziel, mehrere Tage in der Natur zu verbringen. Doch winterliche Bedingungen, die durch Tiefschnee und schlechte Sicht gekennzeichnet waren, führten dazu, dass das Vorankommen langsamer als geplant verlief. Nach über fünf Stunden Aufstieg mussten sie die Tour abbrechen, ohne ihr Ziel erreicht zu haben. Die Gruppe suchte Schutz in einer geschlossenen Hütte auf über 1600 Metern Höhe und alarmierte die Einsatzkräfte, wie die österreichische Polizei mitteilte (Augsburger Allgemeine).

Die Bergrettung reagierte schnell und brachte die Gruppe mit Motorschlitten ins Tal. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und wurde gegen 23 Uhr abgeschlossen. Glücklicherweise kamen alle Beteiligten unverletzt davon und es wurden keine Unterkühlungen festgestellt. Ein Alpinpolizist bemerkte, dass die Gruppe zwar gut ausgerüstet war, jedoch die Planung der Tour unzureichend gewesen sei, was in solchen extremen Bedingungen ein ernsthaftes Risiko darstellt (BR.de).

Wichtige Sicherheitsaspekte in den Alpen

Der Vorfall wirft ein Licht auf die Bedeutung der richtigen Planung bei alpinen Unternehmungen. Auch für erfahrene Bergsportler ist es unerlässlich, sich auf wechselnde Wetterbedingungen vorzubereiten. Die Notrufnummer 112 ist eine wichtige Ressource, die in allen EU-Mitgliedsstaaten gebührenfrei für Notsituationen genutzt werden kann. Für Bergsportler ist es besonders wichtig, sich über die Erreichbarkeit der Notrufzentralen im Klaren zu sein, um im Ernstfall schnell Hilfe leisten zu können (Alpenverein).

In den Alpen gibt es spezielle Notrufnummern, die zusätzlich zur allgemeinen Notrufnummer 112 genutzt werden können. Obwohl die Gruppe gut ausgestattet war, ist die richtige Planung und das Verständnis der alpinen Bedingungen entscheidend für die Sicherheit aller Beteiligten. Der Vorfall in Tirol zeigt, wie wichtig es ist, auf die Natur zu achten und sich auf die Herausforderungen, die sie mit sich bringt, vorzubereiten.