Die 17-jährige Selina Ganner aus Obertilliach hat bei der Biathlon-Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaft im deutschen Arber mit beeindruckenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. Sie kehrte am 9. März 2026 triumphierend in ihre Klasse 4b an der Handelsakademie Lienz zurück und wurde von Lehrern und Mitschülern mit Applaus und herzlichen Gratulationen empfangen. Selina hat in dieser Saison insgesamt drei Medaillen gewonnen: Gold in der Mixed-Staffel, Gold im Massenstart und Bronze im Sprint. Diese Erfolge sind das Resultat ihres unermüdlichen Trainings und ihres Engagements, die sie trotz der schulischen Verpflichtungen mit Bravour meistert. Direktor Josef Pretis äußerte sich stolz über ihre Leistungen und lobte ihren Fleiß, ihre Disziplin und ihre mentale Stärke. (Quelle)
In den vergangenen Wochen war Selina Ganner in mehreren europäischen Ländern unterwegs, darunter die Schweiz, Italien, Slowenien, Schweden, Georgien und Finnland, um an verschiedenen Wettkämpfen teilzunehmen. Ihr wöchentlicher Trainingsaufwand liegt zwischen acht und zwölf Stunden, wobei sie die täglichen Busfahrten nach Lienz auch zum Lernen nutzt. Die Kombination aus Spitzensport und Schule hält sie für machbar, was zeigt, wie gut sie ihre Zeit managt. Im Teambewerb bewies sie ihre Stärke als Schlussläuferin, übernahm mit mehr als einer Minute Vorsprung und sicherte sich somit die Goldmedaille. (Quelle)
Erfolge und Herausforderungen
Die Biathlon-Saison neigt sich dem Ende zu, und im November stehen wichtige Qualifikationen an, die über ihre Teilnahme an internationalen Bewerben im nächsten Jahr entscheiden werden. Selina Ganner hat bereits klare Vorstellungen für ihre Zukunft, auch wenn sie nach der Matura noch keine festen Pläne hat. Eine Option, die sie in Erwägung zieht, ist der Heeressport, da ihre Brüder dort aktiv sind und es gute Trainingsmöglichkeiten gibt. Diese Perspektive könnte ihr helfen, weiterhin auf hohem Niveau zu trainieren und ihre sportlichen Ziele zu verfolgen.
Die Jugend- und Juniorenweltmeisterschaften im Biathlon, bei denen Selina Ganner glänzte, fanden vom 28. Februar bis 8. März 2026 im Bayerischen Wald, Deutschland, statt. Es war das erste Mal seit 18 Jahren, dass diese Meisterschaften in Deutschland ausgetragen wurden. Die Übertragung der Wettbewerbe erfolgte im Livestream, was vielen Fans die Möglichkeit gab, die aufregenden Wettkämpfe live zu verfolgen. Favoriten für die Titel waren unter anderem Athleten aus Frankreich und Norwegen, während der Deutsche Skiverband (DSV) gute Chancen auf Medaillen in den Staffelwettbewerben rechnete. (Quelle)
Die Zukunft des Biathlons
Selina Ganner ist nicht die einzige vielversprechende Athletin im deutschen Nachwuchsbereich. Junioren-Bundestrainer Marko Danz hebt hervor, dass die DSV-Athleten um Medaillen kämpfen und die guten Voraussetzungen für Nachwuchstalente, einschließlich Trainer und Trainingsmöglichkeiten, entscheidend für den Erfolg sind. Viele Talente, wie Sydney Laureen Wüstling und Melina Gaupp, zeigen bereits vielversprechende Ansätze. Der Übergang von Junioren zu Senioren kann jedoch herausfordernd sein, da viele Faktoren eine Rolle spielen. Dennoch ist die Zukunft des Biathlons in Deutschland vielversprechend, vor allem, wenn man die Erfolge von Athletinnen wie Selina Ganner betrachtet.
Insgesamt zeigt die beeindruckende Leistung von Selina Ganner, dass es durchaus möglich ist, Spitzensport und Schule erfolgreich zu kombinieren. Ihr Engagement und ihre Erfolge sind ein inspirierendes Beispiel für viele junge Sportlerinnen und Sportler.





