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Heute ist der 30.03.2026. In Südtirol gibt es zurzeit bedeutende Einschränkungen im Bahnverkehr, die vor allem während der Osterferien spürbar sind. Ab heute wird ein wichtiger Abschnitt zwischen Bruneck und Innichen bis zum 28. April gesperrt, um Modernisierungsarbeiten durchzuführen. Diese Sperrung betrifft eine zentrale Strecke im Pustertal, die Teil eines großangelegten Projekts zur Verbesserung der Bahnverbindungen in der Region ist.

Die Arbeiten umfassen nicht nur die Instandhaltung der bestehenden Strecke, sondern auch die Vorbereitung für das neue europäische Zugsicherungssystem ETCS. Dieses System sorgt dafür, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird und kann im Notfall automatisch bremsen. Für die Fahrgäste bedeutet dies, dass während der Sperrung ein Schienenersatzverkehr eingerichtet wird. Busse verkehren zwischen Bruneck und Innichen im 30-Minuten-Takt, während die Verbindung zwischen Innichen und Lienz nur stündlich angeboten wird.

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Modernisierung im Pustertal

Die Modernisierungsarbeiten sind Teil eines umfassenden Projekts, das die Brennerbahnlinie direkt mit der Pusterer Bahnlinie über die sogenannte Riggertalschleife verbinden soll. Diese Schleife wird 3,8 Kilometer lang sein und beinhaltet eine 190 Meter lange Brücke sowie einen etwa 800 Meter langen Tunnel. Ziel ist es, die Fahrzeit von Bozen nach Bruneck um 15 Minuten zu verkürzen und somit die Mobilität im Pustertal nachhaltig zu verbessern.

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Dieses Projekt ist nicht nur für die Fahrgäste von Bedeutung, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung zukunftsfähiger Mobilität in der Region. Der italienische Schienennetzbetreiber RFI führt während der Sperrungen zusätzlich Modernisierungs- und Sicherheitsarbeiten an der Bestandstrecke durch. Die Bauarbeiten an der Riggertalschleife zeigen bereits kontinuierliche Fortschritte, sodass die bestehende Bahnstrecke ab dem 27. Januar wieder in Betrieb genommen werden kann, bis die Riggertalschleife fertiggestellt ist.

Fahrplankonzept und zukünftige Haltestellen

Im neuen Fahrplankonzept wird ein verlängerter Aufenthalt in Bruneck eingeplant, um den Übergang zu einem optimierten Fahrplankonzept bis 2027 zu unterstützen. Auch eine neue Haltestelle in Schabs soll das Bahnnetz stärken und für mehr Komfort bei den Fahrgästen sorgen. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Ansatzes, um die Bahnverbindungen im Pustertal zu verbessern und die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs zu fördern.

Insgesamt zeigt sich, dass die aktuellen Modernisierungsarbeiten und die geplanten Projekte in Südtirol nicht nur notwendig sind, um die Sicherheit und Effizienz des Bahnverkehrs zu gewährleisten, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur nachhaltigen Mobilität in der Region leisten. Weitere Informationen zu diesen Projekten finden Sie in den ausführlichen Berichten zur Südtiroler Bahnverbindung und zur neuen Pustertalbahn.