Am 6. Februar 2026 fand an der Tiroler Fachberufsschule Lienz eine beeindruckende Präsentation der Abschlussarbeiten von 26 Schülerinnen und Schülern statt. Unter den Absolventen waren vier Mädchen und 22 Burschen, die ihre Projekte mit viel Engagement und Kreativität vorstellten. Die Veranstaltung zog nicht nur die Absolventen selbst, sondern auch zahlreiche Eltern, Angehörige sowie Vertreter von Lehrbetrieben und Institutionen wie der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer und der HTL Lienz an.

Klassensprecher Jonas Mattersberger übernahm die Moderation und hob die wichtige Unterstützung der Lehrbetriebe und der Berufsschule hervor. Direktor Klaus Oberegger betonte in seiner Rede die Bedeutung des Projekttages für die Schule und wünschte den Absolventen viel Erfolg bei der bevorstehenden Lehrabschlussprüfung. Besonders erfreulich war, dass 18 der 26 Absolventen mit „Ausgezeichnetem Erfolg“ abschlossen, darunter drei, die sogar ein „Diplomzeugnis“ mit lauter „Sehr gut“ erhielten.

Vielfältige Projekte und innovative Ansätze

Die Abschlussprojekte, die in Zwei- und Dreierteams entwickelt wurden, zeigten eine beeindruckende Bandbreite an Kreativität und technischem Know-how. Zu den präsentierten Arbeiten gehörten unter anderem der „Riverwatcher“, ein schwenkbares Pollerschild, eine Ringbiegemaschine sowie eine innovative Gartenlounge. Auch praktische Werkzeuge wie eine Bohrvorrichtung, ein Schweißtisch und eine pneumatische Pressvorrichtung fanden ihren Platz in der Ausstellung.

Nach der Zeugnisausgabe wurden die Projekte sowohl im Foyer als auch im Außenbereich der Schule ausgestellt, was den Besuchern die Möglichkeit gab, sich ein Bild von den Leistungen der jungen Metalltechniker zu machen. Solche Projekttage sind nicht nur eine Gelegenheit, die erlernten Fähigkeiten zu zeigen, sondern auch eine wertvolle Erfahrung für die zukünftigen beruflichen Herausforderungen.

Die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik

Die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik ist ein wichtiger Schritt für die Absolventen, die nun in die Berufswelt eintreten. Diese erfolgt in Ausbildungsbetrieben und am Berufskolleg Rheydt-Mülfort für Technik. Ziel ist eine inhaltliche Abstimmung zwischen dem Berufsschulunterricht und der praktischen Ausbildung im Betrieb. Im ersten Schulhalbjahr erfolgt der Unterricht montags in Teilzeitform, während es nach dem ersten halben Jahr in den Blockunterricht übergeht, der durchschnittlich vier Wochen von Montag bis Freitag dauert. In den blockfreien Zeiten haben die Schüler die Möglichkeit, im Ausbildungsbetrieb zu lernen und zu arbeiten (Quelle).

Die Ausbildungsdauer beträgt zwei Jahre und die Fachrichtungen umfassen Montagetechnik, Konstruktionstechnik, Zerspanungstechnik sowie Umform- und Drahttechnik. Die Lernorte sind sowohl der Betrieb als auch die Berufsschule, was den Schülerinnen und Schülern eine umfassende Ausbildung ermöglicht (Quelle).

Karrieremöglichkeiten und Ausblick

Die Absolventen der Fachrichtung Metalltechnik haben vielfältige Karrieremöglichkeiten. Ob in der Montage, Konstruktion, Zerspanung oder Umformtechnik – die Branche bietet zahlreiche Perspektiven. Zudem besteht die Möglichkeit, sich nach der Ausbildung weiterzubilden und spezielle Qualifikationen zu erwerben. In Zeiten, in denen technische Berufe besonders gefragt sind, ist die Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik ein solider Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn.

Die Leistungen der Schüler und die Unterstützung durch die Schule und die Unternehmen sind ein positives Zeichen für die Zukunft der Metalltechnik in der Region. Wir gratulieren allen Absolventen zu ihren Erfolgen und wünschen ihnen viel Glück auf ihrem weiteren Weg!