Heute ist der 12.02.2026, und die Region um Landeck kann sich über eine bedeutende Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur freuen. Ein neuer Radweg, der die Städte Mundingen und Landeck verbindet, wurde offiziell freigegeben. Mit einer Länge von rund 660 Metern und einer Breite von 2,50 Metern zielt dieser Radweg darauf ab, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und eine bessere Verbindung zwischen den beiden Orten zu schaffen. Ein 1,75 Meter breiter Grünstreifen trennt den Radweg von der Fahrbahn und sorgt für zusätzliche Sicherheit der Radfahrer.
Die Planungen für dieses Projekt begannen bereits im Jahr 2017, als der Radweg in das Kreisstraßen- und Radwegebauprogramm aufgenommen wurde. Der Kreistagsbeschluss folgte, und die notwendigen Schritte zum Grunderwerb und zur Bauvorbereitung wurden eingeleitet. Die Fertigstellung der Bauarbeiten war ursprünglich für 2025 angedacht, doch die Eröffnung fand nun im Jahr 2026 statt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 600.000 Euro, wobei bis zu 90 Prozent dieser Kosten durch Landes- und Bundesprogramme gefördert werden. Der zweite Bauabschnitt, der in Richtung Landeck führen soll, wurde vorerst zurückgestellt, da die Gemeinde Teningen an einem neuen Baugebiet arbeitet.
Förderung der klimafreundlichen Mobilität
Die Eröffnung des Rad- und Gehwegs an der K5136 zwischen Emmendingen und Landeck wurde von Landrat Hanno Hurth gefeiert und stellt einen weiteren Schritt in Richtung Förderung klimafreundlicher Mobilität im Landkreis dar. Der Radverkehr spielt eine wesentliche Rolle im Mobilitätsmix Deutschlands und unterstützt die Klimaschutzziele. Im Jahr 2023 war der Verkehr für über 22% der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, und der Radverkehr bietet eine umweltfreundliche Alternative. Mit dem Radfahren lassen sich im Vergleich zum Auto jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen pro Person einsparen, was die Bedeutung des neuen Radwegs unterstreicht, insbesondere in einer Zeit, in der über 40% der Autofahrten kürzer als 5 km sind.
Die Bundesregierung hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65% gegenüber 1990 zu reduzieren. Der Radverkehr ist ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie, und die Förderung bleibt auch im Jahr 2025 auf dem bisherigen Niveau, mit einer leichten Erhöhung der finanziellen Mittel. Zudem wird der Bau und Erhalt von Radwegen an Bundesstraßen zu 100% vom Bund finanziert, was die kontinuierliche Weiterentwicklung und Stärkung des Radverkehrs sicherstellt.
Integration in das Radwegenetz
Mit der Fertigstellung des neuen Radweges umfasst das Radwegenetz im Kreis Emmendingen nun rund 600 Kilometer. Die Integration dieser neuen Strecke verbessert nicht nur die Anbindung der Gemeinden, sondern bietet auch eine sichere und attraktive Möglichkeit für die Bürger, aktiv zu bleiben und umweltfreundlich zu reisen. Der Landkreis prüft gemeinsam mit den Kommunen mögliche Lösungen für die Weiterführung des Radwegs und zeigt damit, dass die Förderung des Radverkehrs nicht nur ein vorübergehender Trend, sondern eine nachhaltige Strategie für die Zukunft ist.
Insgesamt ist der neue Radweg zwischen Mundingen und Landeck ein positives Beispiel für gelungene Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Institutionen und zeigt, wie wichtig es ist, in die Verkehrsinfrastruktur zu investieren. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie in der Quelle sowie in der zweiten Quelle. Auch die dritte Quelle liefert wertvolle Informationen zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland.