In Landeck wurde ein neues Teilstück des Rad- und Gehwegs an der K5136 zwischen Emmendingen-Mundingen und Landeck feierlich eröffnet. Das 660 Meter lange Teilstück, das durch Landrat Hanno Hurth freigegeben wurde, zielt darauf ab, die klimafreundliche Mobilität im Landkreis zu fördern. Die ersten Planungen für diesen Radweg begannen bereits im Jahr 2017, während die konkrete Umsetzung im Rahmen des Kreisstraßen- und Radwegebauprogramms 2019 startete. Der Grunderwerb wurde 2024 abgeschlossen, der Baubeginn folgte 2025 und die Fertigstellung fand im Januar 2026 statt. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro, wobei eine Förderung von bis zu 90% durch Bundes- und Landesprogramme erwartet wird. Ein zweiter Bauabschnitt bis nach Landeck ist ebenfalls geplant, steht jedoch derzeit aufgrund der Planung eines Neubaugebiets auf Eis. Die Baulast für den neuen Abschnitt wird an die Gemeinden Emmendingen und Teningen übergeben. Weitere Informationen zu diesem Projekt können in der Quelle nachgelesen werden.

Bedeutung des Radverkehrs

Der Radverkehr spielt eine wesentliche Rolle im Mobilitätsmix Deutschlands und trägt aktiv zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung bei. Verschiedene Programme stellen Mittel für die Förderung und Finanzierung des Radverkehrs zur Verfügung. Im Jahr 2025 wird die Förderung auf dem bisherigen Niveau bleiben, mit einer geringfügigen Erhöhung der finanziellen Mittel. Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Stärkung des Radverkehrs bleibt somit gewährleistet. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass der Bau und Erhalt von Radwegen an Bundesstraßen nicht gefördert, sondern zu 100 % vom Bund finanziert werden. Weitere Details sind in der Quelle zu finden.

Umweltfreundliche Mobilität

Radfahren verursacht keine schädlichen Klimagase, spart Platz und ist geräuscharm. Deutschland hat sich im Klimaschutzgesetz verpflichtet, die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 zu reduzieren. Im Jahr 2023 war der Verkehr für über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Die Verlagerung von Pkw-Verkehr auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Rad- und Fußverkehr wird als sinnvolle Maßnahme erachtet. So sparen Rad- und Fußverkehr rund 166 g Treibhausgas-Emissionen pro Personenkilometer im Vergleich zum Pkw. Eine Person, die 5 km mit dem Rad zur Arbeit pendelt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen.

In Deutschland werden täglich 257 Millionen Wege mit über 3,2 Milliarden Personenkilometern zurückgelegt, wobei 11 % der Wege und 3 % der Personenkilometer auf das Rad entfallen. Über 40 % der Autofahrten sind kürzer als 5 km, was das Rad zu einem idealen Verkehrsmittel macht. Gerade bei Kurzstrecken sind die CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen besonders hoch. Zudem trägt der Straßenverkehr erheblich zur Luftverschmutzung bei, wodurch die Förderung des Radverkehrs nicht nur ökologisch, sondern auch gesundheitlich von großer Bedeutung ist. Weitere Informationen dazu finden Sie in der Quelle.