Am vergangenen Wochenende verabschiedete sich Matthias Erlwein von seinem geliebten Glockenkeller in Forchheim. Mit einem letzten Festmahl, bei dem er seinen Gästen köstliche Schnitzel und Schäuferla servierte, endete eine Ära, die sechs Jahre währte. Der Glockenkeller, ein beliebter Anziehungspunkt für Einheimische und Bierliebhaber, wird künftig unter neuer Leitung stehen. Stammgäste und Erlwein selbst blicken bereits auf den bevorstehenden Wechsel im Kellerwald, der für viele eine vertraute Stätte darstellt. Weitere Einzelheiten zu diesem Abschied können auf der Webseite des Fränkischen Tags nachgelesen werden.
Der Forchheimer Kellerwald, eine großzügige Biergartenanlage mit einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern, beherbergt insgesamt 24 Bierkeller und bietet ein ruhiges, geselliges Ambiente. Hier kann man die fränkische Küche und die Biere regionaler Brauereien genießen. Der Kellerwald ist ganzjährig geöffnet und bietet auch bei kühlen Temperaturen beheizte Kellerwirtschaften an. Ein Besuch ist nicht nur während der offiziellen Saison von April bis Oktober lohnenswert, sondern auch außerhalb dieser Zeit.
Ein Blick in die Zukunft
Matthias Erlwein plant, als neu gewählter Stadtrat aktiv die Zukunft von Forchheim mitzugestalten. Diese Ambitionen zeigen, dass er sich weiterhin für die Stadt einsetzen möchte, auch wenn er den Glockenkeller verlässt. Der Wechsel im Kellerwald bringt frischen Wind und bietet die Chance, die Tradition der fränkischen Bierkultur fortzuführen und weiterzuentwickeln.
Die Atmosphäre im Kellerwald, die von Geselligkeit geprägt ist, wird auch durch verschiedene Veranstaltungen bereichert. Dazu zählen die Saisoneröffnung im April sowie das beliebte Annafest, ein 11-tägiges Volksfest Ende Juli, das seit 1840 zahlreiche Besucher anzieht. Führungen durch die Felsenkeller, die konstante Temperaturen um die 8 °C bieten – ideal für die Bierlagerung – sind ebenfalls ein Highlight. Die Führungen dauern etwa 1,5 Stunden und kosten 6 Euro, wobei ermäßigte Preise für Schüler, Studierende und Menschen mit Behinderungen gelten. Weitere Details hierzu sind auf der Webseite NAG Bayern verfügbar.
Besonderheiten des Kellerwalds
Die Bierkeller im Forchheimer Kellerwald sind nicht nur für ihre hervorragende Bier- und Speiseauswahl bekannt, sondern auch für ihre einladende Atmosphäre. Zu den bekanntesten Kellerbetrieben zählen der Schindler-Keller, der Greifs-Keller und der Hebendanz-Keller, um nur einige zu nennen. Öffentliche Toiletten stehen täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr zur Verfügung, und während des Annafests sind auch Parkplätze für Schausteller reserviert. Für Rollstuhlfahrer gibt es einige Hinweise zu beachten, wie die Steigung von etwa 20 % zu den oberen Kellern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Forchheimer Kellerwald nicht nur ein Ort des Genusses ist, sondern auch ein Stück fränkischer Kultur verkörpert. Für alle, die die fränkische Gastfreundschaft und Bierspezialitäten erleben möchten, ist ein Besuch im Kellerwald ein absolutes Muss. Weitere Informationen und Buchungsmöglichkeiten für Führungen sind auf der Webseite Forchheim erleben zu finden.