Am 12. Februar 2026 fand die Präsidiumssitzung der Euregio Inntal im malerischen Bergsteigerdorf Schleching statt. Gastgeber war der Erste Bürgermeister Josef Loferer, der die Teilnehmer herzlich willkommen hieß. Schleching hat sich als Vorzeigegemeinde in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit Tirol etabliert, was nicht zuletzt durch Projekte wie die „Destinationsentwicklung Klobenstein“ unterstützt wird, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kössen zur Stärkung der touristischen Entwicklung ins Leben gerufen wurde. Die Sitzung wurde von Ehrengästen wie Landrat Andreas Danzer (Traunstein), Landrat Otto Lederer (Rosenheim) und anderen hochrangigen Vertretern begleitet, die die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Region unterstrichen.

Die Geschäftsführerin Esther Jennings stellte aktuelle Projekte und Veranstaltungen vor, wobei sie besonders die People-to-People-Projekte hervorhob, die darauf abzielen, grenzüberschreitende Begegnungen zu fördern. In diesem Rahmen sind Anträge für Klein- und Mittelprojekte bis zum 30. November 2026 möglich. Kleinprojekte können ein Volumen von bis zu 35.000 € haben und unterliegen einem vereinfachten Antrags- und Abrechnungsverfahren, während Mittelprojekte bis zu 100.000 € betragen können. Die Einreichfrist für die People-to-People Projekte läuft bis zum 30. September 2026. Wer sich näher informieren möchte, kann sich an die Euregio Inntal Geschäftsstelle wenden (office@euregio-inntal.com, +43 6606790866).

Wichtige Abschiede und neue Perspektiven

Ein emotionaler Teil der Sitzung war die Verabschiedung von zwei Präsidiumsmitgliedern: Michael Berger, der zuvor Bezirkshauptmann des Bezirks Kufstein war, und Balthasar Exenberger, der als Leiter der Wirtschaftskammer Kitzbühel in den Ruhestand ging. Beide haben die grenzüberschreitende Zusammenarbeit maßgeblich geprägt. Berger war besonders für seine Rolle in der Zusammenarbeit mit Tirol bekannt, während Exenberger das Projekt „Business Unlimited“ leitete, eine Wirtschaftsallianz zwischen Bayern und Tirol.

Ein weiterer Höhepunkt der Sitzung war ein Vortrag von Fach- und Rechtsanwalt Andreas Nörr, der die Themen Künstliche Intelligenz, Datenschutz und IT-Sicherheit beleuchtete. Er sprach über die Risiken im Umgang mit KI und die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Einsatzes dieser Technologien. Dies ist ein Thema von wachsender Bedeutung in unserer zunehmend digitalisierten Welt.

Ausblick auf die Zukunft

Die Sitzung in Schleching war nicht nur ein Rückblick auf Erreichtes, sondern auch ein Blick in die Zukunft. Anstehende grenzüberschreitende Veranstaltungen und Projektanträge sind bereits in Vorbereitung, und die Präsidentin Schwaighofer sowie Vizepräsident März betonten die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit und der regionalen Vernetzung. Dies zeigt, dass die Euregio Inntal auch weiterhin eine Schlüsselrolle im interregionalen Austausch spielen wird.

Für Interessierte sind weitere Informationen auf der offiziellen Webseite der Euregio Inntal zu finden, wo auch die Einreichfristen für die verschiedenen Projekte detailliert aufgeführt sind. Außerdem gibt es Informationen zu Großprojekten im Rahmen des Interreg Bayern – Österreich Projektes, deren Einreichfrist bis zum 31. Januar 2026 läuft. Wer sich also für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit interessiert, sollte die Webseite euregio-inntal.com besuchen, um keine Fristen zu verpassen.

Insgesamt zeigt die Präsidiumssitzung der Euregio Inntal in Schleching, wie wichtig der Austausch zwischen den Regionen ist und wie viel Potenzial in der gemeinsamen Arbeit steckt. Der lokale Fokus auf Projekte zur Stärkung des Tourismus und der Wirtschaft ist ein wichtiges Zeichen für die Zukunft der Region.