Heute ist der 18.04.2026 und in der kleinen Gemeinde Kundl, die zur Region Kufstein gehört, sorgt ein mobiles Radargerät für erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Polizei hat die Geschwindigkeitskontrollen in dieser Gegend verstärkt, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Verkehrsteilnehmer sollten sich also in Acht nehmen, denn temporäre Geschwindigkeitsmessungen sind im gesamten Stadtgebiet von Kundl zu erwarten.
Besonders auf der Tiroler Straße (PLZ 6250) wird heute in einer 60 km/h-Zone geblitzt. Die Meldung über diese Geschwindigkeitskontrolle wurde bereits um 13:37 Uhr veröffentlicht, und der aktuelle Stand der Informationen ist jetzt 14:22 Uhr. Autofahrer, die hier unterwegs sind, werden eindringlich aufgefordert, die Höchstgeschwindigkeiten einzuhalten und Rücksicht auf Fahrradfahrer und Fußgänger zu nehmen.
Die Technik hinter dem Blitz
Doch wie funktioniert eigentlich so ein Radargerät? Diese Geräte, die von verschiedenen Herstellern entwickelt werden, müssen vor ihrem Einsatz im Verkehr zugelassen werden. Sie erfassen die Geschwindigkeit von Fahrzeugen mithilfe des Doppler-Effekts: Elektromagnetische Wellen werden ausgesendet und vom Fahrzeug reflektiert. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen wird nicht nur ein Foto aufgenommen, sondern der Bußgeldbescheid wird dem Autofahrer auch direkt per Post zugestellt.
Mobile und stationäre Radaranlagen finden sich häufig an stark befahrenen Straßen sowie Unfallhäufungsstellen. In Österreich gibt es insgesamt 130 stationäre Radaranlagen, die oft nur von hinten fotografieren. Einige Radargeräte arbeiten sogar ohne sichtbaren Blitz, indem sie Infrarotblitze nutzen, um Bilder zu erstellen. Dies kann dazu führen, dass Verkehrsteilnehmer die Kontrolle nicht sofort bemerken.
Einspruch und Toleranzgrenzen
Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, gegen Bußgeldbescheide Einspruch zu erheben, insbesondere wenn es Messfehler gibt. Diese können etwa durch einen Spurwechsel während der Messung oder durch ungewollte Objekte, die die Radarwellen verfälschen, entstehen. Zudem wird bei Geschwindigkeitsmessungen ein Toleranzabzug gewährt, beispielsweise von 3 km/h bei Geschwindigkeiten unter 100 km/h.
Die Hauptmotivation hinter diesen Geschwindigkeitsmessungen ist die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Ziel ist es, Autofahrer zu regelkonformem Fahren zu erziehen und Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit zu vermeiden. Im Jahr 2013 wurden in Deutschland über 5.000 Autofahrer wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen bestraft – ein Indiz dafür, wie wichtig solche Kontrollen sind.
Also, liebe Autofahrer, seid auf der Hut und haltet euch an die Geschwindigkeitsbegrenzungen – nicht nur um Bußgelder zu vermeiden, sondern vor allem, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. In Kundl ist die Polizei wachsam, und es lohnt sich, den Fuß vom Gas zu nehmen!