Am 19. Februar 2026 kam es auf der Inntalautobahn A12 bei Brenner, Tirol, zu einer spontanen Blockabfertigung. Der Grund dafür war ein erheblicher Schneefall, der zu einem Rückstau von etwa 3,2 Kilometern zwischen Kufstein und Oberaudorf führte. Die Verkehrsregulierung begann um 16 Uhr an der Ausfahrt Kufstein Nord in Fahrtrichtung Innsbruck, um die Verkehrssituation zu entschärfen. Zu Beginn durften zunächst 100 Lkw pro Stunde passieren, später wurde die Menge auf 50 Lkw pro Stunde reduziert. Dennoch gelang es den Einsatzkräften, den Lkw-Durchlauf bis 20 Uhr auf bis zu 300 Lkw pro Stunde zu erhöhen, sodass der Rückstau um 20.15 Uhr vollständig beseitigt werden konnte. Die Verkehrspolizei Rosenheim war aktiv im Einsatz, um die Behinderungen für den Individualverkehr zu minimieren. Für weitere Informationen zu diesem Vorfall können Sie die detaillierte Berichterstattung auf rosenheim24.de nachlesen.
Der Montag vor der Blockabfertigung war in Österreich Maria Empfängnis, ein gesetzlicher Feiertag, an dem Lkw auf der Brennerroute nicht fahren durften. Dies führte dazu, dass sich am Dienstag darauf ein erheblicher Verkehrsstau in Richtung Süden entwickelte. Am Grenzübergang Kiefersfelden/Kufstein erreichte der Rückstau sogar rund 40 Kilometer. Im Gegensatz zu früheren Blockabfertigungen, bei denen der Rückstau in der Regel höchstens bis zur Ausfahrt Brannenburg reichte, zog sich dieser Stau bis zum Inntaldreieck und weiter auf die A8, wo er bis über den Irschenberg hinaus und bis zum Bereich Seehamer See reichte. Die Verkehrssituation war so angespannt, dass die Verkehrspolizei Rosenheim nicht prognostizieren konnte, wann sich der Rückstau auf bayerischer Seite gänzlich auflösen würde. Für weitere Details zu diesem Vorfall siehe auch die Berichterstattung auf br.de.
Regulierung des Transitverkehrs
Die Tiroler Behörden hatten bereits am Dienstagvormittag um 5 Uhr mit „Dosierungsmaßnahmen“ an der Grenze begonnen, und die Lkw-Blockabfertigung wurde gegen 9.20 Uhr beendet. Allgemein dauert es erfahrungsgemäß einige Zeit, bis sich der Rückstau auf bayerischer Seite vollständig auflöst. Das Land Tirol hat für 2026 insgesamt 30 feste Dosiertage für Schwerverkehr in Richtung Süden geplant, wobei der Abschnitt bei Kufstein-Nord auf der A12 betroffen ist. Diese Maßnahme dient der Regulierung des Transitverkehrs und der Vermeidung von Überlastungen auf der Inntalautobahn.
Die Dosierungsmaßnahmen, die um 5:00 Uhr morgens beginnen, sollen eine gleichmäßigere Verteilung der Belastung durch den Transitverkehr gewährleisten und die Verkehrssicherheit erhöhen. An den Kontrolltagen dürfen nur eine begrenzte Anzahl von Lastwagen pro Stunde die Grenze passieren. In der Vergangenheit führte die Blockabfertigung häufig zu Verkehrsproblemen, insbesondere auf der A93 zwischen Kiefersfelden und Rosenheim, wobei die Rückstaus bis zur A8 München–Salzburg reichten. Für 2024 sind insgesamt 30 geplante Lkw-Blockabfertigungen auf der Inntalautobahn A93 vorgesehen, und die nächsten Blockabfertigungen sind bereits für den 7. Januar 2024 geplant. Weitere Informationen zu den geplanten Terminen finden Sie auf auto-motor-und-sport.de.