Das bevorstehende Wochenende (31. Januar/1. Februar) steht unter keinem guten Stern für Skiurlauber in Österreich. Mit dem Ansturm der Semesterferien in Wien, Niederösterreich und Teilen Tschechiens ist ein starkes Verkehrsaufkommen in den Skiregionen zu erwarten. Wie das Merkur berichtet, sollten Urlauber besonders am Samstag, der als der stärkste Reisetag gilt, mehr Fahrzeit einplanen. Abfahrtsverbote auf den Landesstraßen in Tirol sind ebenfalls zu beachten, da diese ab 20. Dezember bis 6. April 2026 gelten. Urlauber dürfen an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen nur von der Autobahn abfahren, wenn sie ein konkretes Ziel haben.
Die Verkehrssituation könnte sich auch auf Transitrouten nach Italien auswirken, während auf den Autobahnen durch Österreich keine dramatischen Behinderungen prognostiziert werden. Dennoch ist die Verkehrslage in Tirol angespannt, insbesondere auf Routen wie der Inntal Autobahn (A12) und der Brenner Autobahn (A13). Auch die Fernpassstrecke (B179) und die Zillertal Straße (B169) sind besonders vom Verkehr betroffen. In Vorarlberg, Salzburg und Oberösterreich sind weitere Stauprognosen zu erwarten, die das Reisen erschweren könnten.
Verkehrsprognosen in Deutschland
Das Verkehrsaufkommen ist jedoch nicht nur in Österreich ein Thema. Auch in Deutschland wird für das erste Februar-Wochenende ein erhöhtes Verkehrsaufkommen prognostiziert, vor allem aufgrund der Winterferien und des verstärkten Ausflugsverkehrs in die Wintersportgebiete. Der ADAC meldet, dass besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag mit Staus auf klassischen Reiserouten in Richtung Alpen und Mittelgebirge zu rechnen ist. Der Rückreiseverkehr am Sonntagnachmittag könnte die Situation weiter verschärfen.
Ein zusätzlicher Faktor sind die bevorstehenden Olympischen Winterspiele in Italien, die ab dem 6. Februar beginnen. Dies könnte zu weiterem Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtsrouten nach Norditalien führen. Besonders belastet sind die Autobahnen A1, A2, A3 und A8, wo bereits zahlreiche Baustellen die Verkehrslage komplizieren. Verkehrsteilnehmer sollten sich auf mögliche witterungsbedingte Behinderungen durch Schnee und Glatteis einstellen und geeignete Winterausrüstung mitnehmen.
Strategische Planung für Reisende
Die Skisaison bringt traditionell ein erhöhtes Verkehrsaufkommen mit sich, insbesondere an Freitagen und Wochenenden. Laut Ilios sind viele Autobahnen in den Alpenländern und deutschen Mittelgebirgen besonders stauanfällig. Reisende sollten daher strategisch planen, indem sie Hauptanreisetage vermeiden und früh oder spät starten. Aktuelle Straßen- und Wetterlagen sollten ebenfalls regelmäßig überprüft werden, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
Zusätzlich empfiehlt es sich, öffentliche Verkehrsmittel wie FlixBus und FlixTrain in Betracht zu ziehen, um stressfreier ans Ziel zu gelangen. An den Grenzübergängen nach Österreich, wie Walserberg und Kiefersfelden, sind zudem verstärkte Wartezeiten zu erwarten. Um sicherzustellen, dass die Fahrt reibungslos verläuft, ist es ratsam, sich über die jeweiligen Abfahrtsverbote und Verkehrsprognosen zu informieren und im Vorfeld gut vorzubereiten.