In Imst wird es bald musikalisch! Am 25. und 26. Februar 2026 findet das „Fest der Stimmen“ in der Musikmittelschule Imst statt. Rund 600 Kinder und Jugendliche werden an diesem aufregenden Event teilnehmen, das für viele von ihnen der erste große Auftritt vor einem Publikum darstellt. Koordiniert wird die Veranstaltung von Christian Unsinn, einem engagierten Lehrer an der Musikmittelschule Imst. Die Workshops, die im Rahmen des Festes angeboten werden, legen besonderen Fokus auf Stimme, Rhythmusgefühl und Bühnenpräsenz. Ziel ist es, Begeisterung für die Musik zu wecken, den Austausch unter den jungen Talenten zu fördern und persönliche Weiterentwicklungen zu ermöglichen. Dies ist nicht nur ein einmaliges Event, sondern auch eine wichtige Vorstufe für das Landesjugendsingen 2026, das vom 20. bis 23. April in Schwaz stattfinden wird.
Die Workshops werden von namhaften Gastdozenten geleitet, darunter Mustapha Ajdur, ein Breakdance-WM-Finalist von Red Bull, und Stefan Juen, der Bundessprecher für Schlagwerk in Österreich. Auch Studierende des Mozartdeum Innsbruck werden ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Die Auftritte sind für Mittwoch und Donnerstag angesetzt, wobei Mittwoch die Volksschulen und Donnerstag die Mittelschulen sowie Gymnasien auf die Bühne bitten. Die Erwartungen sind hoch: Ein starker Applaus und ein positives Signal für die junge Musikszene Tirols sind die Ziele, die alle Organisatoren und Koordinatoren im Blick haben. Ein herzliches Dankeschön geht an alle Beteiligten, die dieses Event möglich machen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie in diesem Artikel auf MeinBezirk.
Das Landesjugendsingen als Höhepunkt
Das „Fest der Stimmen“ ist nicht nur eine isolierte Veranstaltung, sondern wird auch als Vorbereitung für das Landesjugendsingen Oberösterreich angesehen. Dieses Event richtet sich an junge Sängerinnen und Sänger im Alter von 6 bis 24 Jahren und bringt Kinder- und Jugendchöre aus ganz Oberösterreich zusammen. Das Ziel ist klar: Die Begeisterung für Chormusik soll geteilt und weiterentwickelt werden. Das Landesjugendsingen ist Teil eines österreichweiten Netzwerkes mit rund 40.000 jungen Chormitgliedern und dient als Vorauswahl für das Bundesjugendsingen.
Um die Teilnehmer optimal vorzubereiten, finden in allen Bezirken Bezirksjugendsingen ohne Wertung statt. Diese fördern nicht nur das Kennenlernen und Vernetzen, sondern auch den musikalischen Austausch zwischen den Chören. Beim Landesjugendsingen treten die Chöre dann in einem wertenden Wettbewerb an, und die Siegerchöre dürfen Oberösterreich beim Bundesjugendsingen vertreten. Auch ein Rahmenprogramm, das eine geführte Entdeckungsreise durch das Stift St. Florian umfasst, wird für die teilnehmenden Schulchöre angeboten. Informationen zu diesem Event finden Sie auf Jugendservice.
Gemeinschaft und Musikalität im Fokus
Die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem „Fest der Stimmen“ und dem Landesjugendsingen reicht weit über den musikalischen Aspekt hinaus. Sie bieten den jungen Teilnehmenden eine Plattform für Gemeinschaft, Kreativität und musikalische Qualität. Der gemeinnützige Verein Superar setzt sich ebenfalls dafür ein, die Gesellschaft durch aktives Musizieren positiv zu verändern. Mit kostenlosen Orchester-, Chor- und Musicalkursen erreicht Superar Kinder und Jugendliche in sieben europäischen Ländern. Ihr Motto: „Make music. Have fun. Move yourself. Perform together. Become friends. Overcome prejudices. Feel free. Experience opportunities. And a difference.“ Diese Ansätze fördern nicht nur das musikalische Talent, sondern tragen auch zur persönlichen Entwicklung und zum sozialen Miteinander bei. Weitere Informationen über die Arbeit von Superar finden Sie auf deren Webseite hier.