Im Herzen Tirols, am Fuße des majestätischen Karwendelgebirges, wird ein neuer Hotspot für Mountainbiker eröffnet: der Bettelwurf Bikepark. Am 12. Juni 2025 öffnet der Park offiziell seine Tore und verspricht allen, die das Mountainbiken lieben, ein unvergessliches Erlebnis. Benannt nach dem ikonischen Bettelwurf, einem der bekanntesten Berge der Alpen, wurde dieser Bikepark durch den Verein „Bettelwurf Bikepark“ in enger Zusammenarbeit mit Hall-Wattens Tourismus, dem Land Tirol und den Österreichischen Bundesforsten realisiert, wie Merkur berichtet.

Der Bettelwurf Bikepark besticht durch seine naturnahe Gestaltung, die darauf abzielt, möglichst wenig in die Natur einzugreifen und gleichzeitig das Areal als Erholungsraum für Mensch und Tier zu erhalten. Auf einem großzügigen Waldgrundstück, das sich zwischen der beliebten Langlaufloipe und einer Schottergrube im Absamer Gemeindegebiet befindet, können Mountainbiker ein Übungsgelände mit Pumptrack, Sprung- und Balancierelementen sowie einfache, kurze Einstiegstrails nutzen. Es werden mehrere Lines mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten, sodass sowohl Anfänger als auch erfahrene Fahrer auf ihre Kosten kommen.

Der perfekte Ort für alle Level

Die Region Hall-Wattens hat bereits über 100 ausgewiesene Bike-Kilometer auf elf offiziellen Strecken zu bieten, und mit dem Bettelwurf Bikepark wird dieses Angebot noch attraktiver. Das Projekt zielt darauf ab, die langfristige Sicherung des Betriebs und der Pflege des Bikeparks sicherzustellen, was sowohl den Planern als auch den Nutzern zugutekommt. Wie die Gemeinde Mils auf ihrer Webseite erklärt, ist der Standort optimal gewählt, da er südlich der L225 Gnadenwalderstraße liegt und etwa 500 Meter vor der Polizeischule Absam/Wiesenhof zu finden ist Mils. So wird der Park für viele Mountainbiker leicht erreichbar sein.

Ein zentrales Thema im Zusammenhang mit der wachsenden Faszination für den Mountainbikesport ist der respektvolle Umgang mit der Natur. Christoph Mallin hat in einem kritischen Facebook-Post auf die Herausforderungen hingewiesen, die durch die neue Generation von Downhillern entstehen. Mangelnder Respekt vor Natur und Landschaft, besonders wenn auf Wanderwegen ausgewichen wird, ist ein Problem, das nicht ignoriert werden kann Freizeit Tirol. Die Sensibilisierung und Schulung der Fahrer ist daher wichtig, um zukünftige Konflikte zu vermeiden.

Aufklärungsinitiativen und Herausforderungen

Initiativen wie „Bergwelt Tirol Miteinander Erleben“ und „Love Trails Respect Rules“ setzen sich für ein besseres Verständnis zwischen Mountainbiking und Umweltschutz ein. Während der Bettelwurf Bikepark ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist, gibt es klare Hinweise darauf, dass auch die Community Verantwortung tragen muss. Immer mehr Trails entstehen im Großraum Innsbruck, zumeist durch die Biker selbst, jedoch ist es unerlässlich, keine eigenen Strecken im Wald anzulegen.

Der Mountainbikesport hat in Innsbruck einen enormen Zulauf, da viele Biker direkt von zu Hause aus starten. Fahrtechnikkurse vermitteln zudem eine trailschonende Fahrweise, um den Naturschutz zu berücksichtigen. Die Allgemeinheit trägt dabei die Kosten für die bereitgestellte Infrastruktur, weshalb ein respektvoller Umgang mit den Naturressourcen umso wichtiger ist.

Für alle, die ihre Skills im Mountainbiking verbessern wollen, bietet der Bettelwurf Bikepark die perfekte Gelegenheit. Genießen Sie technische Herausforderungen und schätzen Sie die Natur, die diesen einzigartigen Sport erst ermöglicht. Weitere Informationen über den neuen Bikepark sind auf hall-wattens.at/bikepark zu finden.