Heute ist der 11. Februar 2026 und die Freude in Hall in Tirol ist groß! Johannes Lamparter, der talentierte Tiroler Nordische Kombinierer, hat bei den XXV. Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo eine beeindruckende Silbermedaille im Einzel von der Normalschanze und dem anschließenden 10-Kilometer-Langlauf gewonnen. Dieser Wettkampf ist der erste von insgesamt drei Bewerben in der Nordischen Kombination, und Lamparter erfüllte sich damit seinen Traum von einer olympischen Medaille.
Im Wettkampf begann Lamparter, der nach dem Sprung auf Platz sechs lag, seine Aufholjagd in der Loipe. Er kämpfte sich beherzt nach vorne, musste sich jedoch dem Norweger Jens Luraas Oftebro geschlagen geben, der das Rennen in 29:59,4 Minuten beendete und somit die Goldmedaille gewann. Den dritten Platz sicherte sich der Finne Eero Hirvonen, der sich die Bronzemedaille schnappte. Insgesamt ist dies bereits die sechste Medaille für das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) bei diesen Spielen, die nun zweimal Gold und viermal Silber aufweisen können.
Ein Vorbild für die Jugend
Die Leistung von Lamparter wurde auch von Landeshauptmann Anton Mattle und Sportreferent LHStv Philip Wohlgemuth gewürdigt, die ihm herzlich gratulierten. Lamparter gilt als Vorbild für den sportlichen Nachwuchs in Tirol. In einem Interview sprach er über die schwierigen Bedingungen und seine anfänglichen Zweifel vor dem Wettkampf. Er entschied sich für eine Taktik: in den ersten Runden zurückhaltend zu agieren und in der letzten Runde anzugreifen. Diese Strategie zahlte sich aus, denn er konnte sich im Langlauf vom Rest des Feldes distanzieren.
Besonders bemerkenswert sind die Herausforderungen, die Lamparter während des Wettkampfs meisterte. Auch Thomas Rettenegger, der den neunten Platz belegte, lobte seine starke Leistung. Eine weitere österreichische Hoffnung, Stefan Rettenegger, verpasste das Podest als Vierter um etwa 15 Sekunden.
Die Nordische Kombination im Fokus
Die Nordische Kombination, die in diesen Olympischen Spielen ausgetragen wird, umfasst zwei Einzelwettkämpfe und einen Teamsprintwettkampf für Männer. Die Wettkämpfe finden im Predazzo Ski Jumping Stadium und im Tesero Cross-Country Skiing Stadium statt. Die Regelungen und Wettbewerbsformate haben sich im Vergleich zu den Olympischen Spielen in Peking leicht verändert. So wird anstelle eines Mannschaftswettkampfs ein Teamsprint ausgetragen, der aus einem 2 × 7,5-km-Langlaufteamsprint besteht.
Die Wettbewerbszeiten für die Nordische Kombination sind festgelegt, und die Teilnehmer erwarten spannende Wettkämpfe. Am 11. Februar 2026 stehen das Skispringen und der anschließende 10-km-Langlauf auf dem Programm. Die Athleten werden also auch weiterhin gefordert sein, ihr Bestes zu geben und für Österreich um Edelmetall zu kämpfen.
Für Johannes Lamparter und sein Team wird diese Silbermedaille nicht nur als persönliche Auszeichnung, sondern auch als Ansporn für zukünftige Wettkämpfe dienen. Die ganze Region Tirol kann stolz auf diesen jungen Athleten sein, der mit seinem Talent und seiner Entschlossenheit neue Maßstäbe im Sport setzt. Weitere Informationen zu diesem aufregenden Wettkampf finden Sie auch in den Berichten auf MeinBezirk und SN.at.