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Die Skisaison 2025/26 hat in Sölden, einem der beliebtesten Ziele für Ski- und Snowboardfahrer in Tirol, begonnen. Mit dem Ansturm von Wintersportfans bereits Anfang November, sind lange Warteschlangen an den Bergstationen keine Seltenheit. Um das Feiern in geordneten Bahnen zu halten und problematische Après-Ski-Eskapaden zu reduzieren, hat die Gemeinde Sölden strenge Regeln eingeführt. Ab dem 1. Dezember 2025 gilt ein Alkoholverbot in bestimmten Bereichen der Gemeinde, eine Maßnahme, die in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gastwirten beschlossen wurde.

Das Alkoholverbot erstreckt sich über die „Rote Zone“, die entlang der Dorfstraße (B 186) von der Giggijochbahn bis zur Gaislachkogelbahn verläuft. Weitere Verbotszonen befinden sich zwischen Uferweg und Waldelestraße sowie rund um die Freizeit Arena Sölden und das Pflegeheim an der Granbichlstraße. Das Verbot gilt bis zum 19. April 2026 und betrifft öffentliche Straßen, Wege und Plätze. Ausnahmen gibt es für Durchfahrtsverkehr, Anlieferungen, ungeöffnete Verpackungen und öffentliche Gastgärten. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 2000 Euro, wobei zunächst freundlich auf das Verbot hingewiesen wird. Bürgermeister Ernst Schöpf hat betont, dass nur Wiederholungstäter bestraft werden sollen, um ein „eleganteres Après-Ski“ zu ermöglichen und die Verschmutzungen im öffentlichen Raum zu reduzieren (Quelle).

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Regeln für das Feiern im Skigebiet

In Sölden, das als Après-Ski-Hotspot in Österreich bekannt ist, bleibt der Alkoholkonsum in Bars und Lokalen erlaubt, jedoch ist das Trinken auf öffentlichen Flächen untersagt. Bürgermeister Schöpf hat klargestellt, dass das Feiern nicht ganz verboten werden soll, sondern vielmehr in geordneten Bahnen stattfinden soll. Ähnliche Regelungen wurden bereits in anderen österreichischen Wintersportorten wie Ischgl und St. Anton am Arlberg eingeführt. Bei Verstößen gegen das Verbot kann es zu Geldstrafen bis zu 2.000 Euro kommen, jedoch wurden solche hohen Strafen bisher nicht verhängt. Ein Beispiel für einen Verstoß: Ein Urlauber musste 40 Euro zahlen, weil er außerhalb einer Bar Alkohol konsumierte (Quelle).

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Die Gemeindepolizei Sölden kontrolliert das Verbot und sucht zunächst das Gespräch mit den Gästen, bevor Strafen verhängt werden. Die meisten Gäste reagieren verständnisvoll und kehren in die Lokale zurück. Angestellte im Ort berichten von einem entspannteren Arbeitsumfeld seit Einführung des Verbots. Auf den Skipisten spielt Alkohol zwar auch eine Rolle, jedoch achten immer mehr Skifahrer auf ihre Sicherheit. Die Hütten am Berg schließen mittlerweile um 18:00 Uhr, um übermäßigen Alkoholkonsum vor der Rückkehr ins Tal zu verhindern.

Ein Schritt in die richtige Richtung

Trotz des Alkoholverbots bleibt Après-Ski ein fester Bestandteil der Kultur in Sölden, jedoch mit klaren Grenzen. Der Beschluss zur Einführung des Verbots wurde aufgrund von „ausufernden Szenen“ getroffen, die von Vizebürgermeister Maximilian Riml beschrieben wurden. Vor Lokalen wurde häufig geraucht und Alkohol konsumiert, was zu Lärmbelästigung und Verunreinigungen führte. Berichte über Betrunkene, die mit Biergläsern auf der Straße Fußball spielten, haben zur Notwendigkeit dieser Maßnahme beigetragen (Quelle).

Die Wirte wurden in die Gestaltung und Durchsetzung der neuen Verordnung einbezogen, und Herbergsbetriebe wurden vorab informiert, um Gäste rechtzeitig aufzuklären. Die Maßnahmen zeigen, dass die Gemeinde Sölden bestrebt ist, ein sichereres und saubereres Umfeld für alle Besucher zu schaffen, ohne dabei die Freude am Feiern ganz aus den Augen zu verlieren.