In Weiz an der HLW FSB wird ein spannendes Schulprojekt umgesetzt, das das Thema Regionalität mit interkulturellem Lernen verknüpft. Unter dem Motto „Süßer Carlo“ haben Schülerinnen der 5A-Klasse in Zusammenarbeit mit der Bäckerei Niederl ein ganz besonderes Gebäck kreiert, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch das schulische Miteinander stärkt. Dieses Projekt entstand im Rahmen des Multilingua-Unterrichts, wo praxisnahes Wissen über Projektplanung und Produktbewerbung vermittelt wird. Die Schülerinnen sind dabei für die Erstellung von Projektplänen, Werbekonzepten, Plakaten, Flyern und Videos verantwortlich. Ein Highlight war die Exkursion zur Bäckerei, wo das Maskottchen Carlo, ein Chamäleon, gebacken wurde und die Schülerinnen wertvolle Einblicke in das Bäckerhandwerk erhielten.

Der „Süße Carlo“ wird exklusiv im Schulbuffet des Schulzentrums angeboten und ist ein Beispiel dafür, wie theoretisches Wissen erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden kann. Im Multilingua-Unterricht wird das gesamte Projekt zweisprachig (Englisch und Italienisch) aufbereitet, was nicht nur die Sprachkompetenz fördert, sondern auch Kreativität und handwerkliches Können der Schülerinnen stärkt. Ziel ist es, das Projekt an Erasmus+-Partnerschulen zu präsentieren, was die internationale Vernetzung und den interkulturellen Austausch weiter vorantreibt. Weitere Informationen zu diesem Projekt können in der ausführlichen Berichterstattung auf MeinBezirk nachgelesen werden.

Interkulturelles Lernen im Schulalltag

Doch was macht dieses Projekt so besonders? Es ist nicht nur ein einmaliges Vorhaben, sondern Teil eines größeren Konzepts, das interkulturelles Lernen und Kommunikation im Schulalltag integriert. Solche Projekte erweitern den Schulalltag nicht nur zeitlich, sondern auch örtlich und thematisch. Die Schülerinnen lernen, individuelle Bedarfe und Interessen zu berücksichtigen und Themen, wie Respekt und Sprache, zu reflektieren. Außerschulische Lernorte, wie die Bäckerei, bieten dabei die Möglichkeit, kulturelle Vielfalt hautnah zu erleben.

Gut vorbereitete Projekte können nachhaltig in die Schulentwicklung einfließen und zu festen Institutionen werden. Um diese Nachhaltigkeit zu gewährleisten, ist eine gründliche Vor- und Nachbereitung entscheidend. Interkulturelle Aktivitäten benötigen zudem Zeit zur Reflexion und zur Bearbeitung von Konflikten. Solche Ansätze sind nicht nur für die Schülerinnen wertvoll, sondern bereichern die gesamte Schulgemeinschaft. Weitere Details zu interkulturellen Schulprojekten finden sich auf der Webseite der Schule BW.

Vernetzung und Zukunftsperspektiven

Die Initiative „Süßer Carlo“ zeigt, wie Schulen durch gezielte Projekte nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch Werte wie Respekt und Toleranz fördern können. Diese Ansätze sind Teil eines größeren Netzwerks, das durch Organisationen wie die KultCrossing gemeinnützige GmbH unterstützt wird. Diese verbindet Schule, Kultur und Berufswelt und bietet praxisnahe Inhalte, die den Lehrplan ergänzen. Durch Programme wie Erasmus+ werden länderübergreifende Schulpartnerschaften gefördert, die den interkulturellen Austausch weiter stärken.

Das Engagement der Schülerinnen und die Unterstützung durch die Bäckerei Niederl sind hervorragende Beispiele dafür, wie Schulen zu Orten des interkulturellen Lernens werden können. Aktive Projekte, die die Vielfalt der Kulturen in den Mittelpunkt stellen, sind nicht nur für die Schüler selbst von Vorteil, sondern auch für die gesamte Gesellschaft. Wer mehr über solche Projekte erfahren möchte, kann sich auf der Webseite des Bildungsservers informieren.