In der Stadt Weiz und der Umgebung setzt der Verein Achterbahn ein wichtiges Zeichen für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Wie meinbezirk.at berichtet, bieten die Selbsthilfegruppen eine wertvolle Unterstützung und einen Raum für den Austausch unter Betroffenen.

Die Selbsthilfegruppe in Weiz gibt es seit geraumer Zeit und trifft sich jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat von 15:30 bis 18:00 Uhr. Die Treffen erfolgen im psychosozialen Zentrum in der Franz-Pichler-Straße 24. Für die Gruppe in Gleisdorf sind die ersten und dritten Freitage im Monat von 15:00 bis 17:00 Uhr an der Reihe, und zwar im selba – Chance B, Mühlgasse 9.

Unkomplizierte Teilnahme

Eine Voranmeldung ist für die Teilnahme an den Selbsthilfegruppen nicht notwendig. Dies macht es für Interessierte einfach, vorbeizuschauen und Unterstützung zu erhalten. Ein Unkostenbeitrag von nur 2 Euro wird erhoben, der Kaffee und Kuchen einschließt – eine kleine Investition für ein gutes Gespräch und Gemeinschaft.

Wer zusätzliche Informationen benötigt, findet diese auf der Webseite der Selbsthilfegruppe Weiz, oder kann sich direkt unter der Telefonnummer 0680/1189086 melden.

Fachliche Unterstützung

Für die umfassende Betreuung von psychisch erkrankten Menschen in der Region steht ein multiprofessionelles Team bei der psychosozialen Beratungsstelle in Weiz bereit. Wie auf der Webseite von rettet-das-kind-stmk.at beschrieben, setzt sich dieses Team aus verschiedenen Fachleuten zusammen, darunter SozialarbeiterInnen, Psychologen, Psychotherapeuten und Fachärzte für Psychiatrie.

Diese Vielfalt an Berufserfahrungen ermöglicht einen interdisziplinären Austausch, der auf gegenseitiger Anerkennung beruht und die Komplexität der individuellen Lebenssituationen sichtbar macht. So können verschiedene Perspektiven und Lösungen entwickelt werden, um den Menschen bestmöglich zu helfen.

Weitreichende Angebote und Informationen

Die Unterstützung endet nicht bei den Selbsthilfegruppen. Laut gesundheitsinformation.de gibt es ein breites Spektrum an weiteren Hilfsangeboten. Gesundheitsämter, Ärzte und Patientenorganisationen stellen Informationen zu Selbsthilfegruppen bereit. Außerdem wird empfohlen, gezielt im Internet nach Selbsthilfe- und Beratungsangeboten zu suchen.

Solche Gruppen bieten nicht nur wertvollen Austausch über Erkrankungen, sondern auch Aktivitäten wie Sportkurse und Informationsveranstaltungen an. Bei all dem gilt es, die Suchergebnisse kritisch zu prüfen und auf die Seriosität der Angebote zu achten.

Insgesamt zeigen die Initiativen in Weiz und Gleisdorf, dass es an vielen Stellen Unterstützung für Menschen mit psychischen Herausforderungen gibt. Das Engagement von Gemeinschaften wie Achterbahn und die breite Palette an professionellen Angeboten schaffen einen Raum, in dem Menschen Hilfe finden und sich gegenseitig stärken können.