Eine Welle der Traurigkeit und Besorgnis zieht durch die Gemeinde St. Ruprecht an der Raab, nachdem zwei tragische Unfälle mit Radfahrern innerhalb kürzester Zeit fassungslos machen. Am 30. Mai 2025 ereignete sich um 15:35 Uhr ein schwerer Zusammenstoß zwischen einem 21-jährigen Radfahrer und einem Pkw-Lenker.
Der Radfahrer war auf der Gemeindestraße in Richtung Albersdorf unterwegs, als der noch unbekannte Pkw-Lenker an einer Kreuzung mit ihm kollidierte. Der junge Mann zog sich dabei schwerste Verletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber C16 ins LKH Graz gebracht werden. Tragischerweise trug der Radfahrer keinen Schutzhelm, was möglicherweise zu den schweren Verletzungen beitrug. Der Pkw-Lenker floh vom Unfallort, ließ jedoch ein Kennzeichen zurück. Später kehrte der 19-jährige Fahrer aus dem Bezirk Weiz im Beisein seiner Mutter zur Unfallstelle zurück. Ein Alkotest ergab glücklicherweise, dass er nicht alkoholisiert war; dennoch wird er rechtliche Konsequenzen erwarten müssen. Fireworld berichtet, dass …
Ein weiterer tragischer Vorfall
<pNur wenige Minuten nach dem ersten Unglück, gegen 15:50 Uhr, kam es an einem unbeschrankten Bahnübergang in St. Ruprecht an der Raab zu einem weiteren schweren Vorfall. Eine 66-jährige Frau wurde beim Überqueren der Gleise von einem Zug erfasst. Die Radfahrerin, die in Richtung Dietmannsdorf unterwegs war, ignorierte das Rotlicht und überquerte die Gleise. Der Personenzug von Gleisdorf erfasste sie am rechten Vorderteil und schleuderte sie zu Boden. Die Frau erlitt ebenfalls schwerste Verletzungen und wurde vor Ort vom Notarzt versorgt, jedoch erlag sie in der Nacht ihren Verletzungen. Glück im Unglück: Der Zugführer und 17 Fahrgäste blieben unverletzt. Kleine Zeitung berichtet, dass …
Ein besorgniserregender Trend
<pDie beiden Unfälle beleuchten ein besorgniserregendes Thema. Laut einer aktuellen Studie sind Unfälle unter Radfahrern, besonders zwischen Dezember und Februar, keine Seltenheit. Speziell im vergangenen Jahr gab es etwa 27.400 Radunfälle ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer, bei denen 6.400 Menschen schwer verletzt und 147 tödlich verunglückt sind. Kollisionen zwischen Radfahrern und Autos enden oft noch schwerer, mit über 5.100 Schwerverletzten und 178 Toten. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) hat zudem festgestellt, dass fast zwei Drittel der Radfahrer angaben, ihre Fahrweise trug zum Unfall bei – somit sind oft unaufmerksames Fahren und mangelnde Infrastruktur die Wurzeln des Unheils. Tagesschau berichtet, dass …
<pDiese Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit, die Sicherheit für Radfahrer in der Region zu erhöhen und das Bewusstsein für das Fahren im Straßenverkehr zu schärfen. Derzeit bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen seitens der Behörden ergriffen werden, um eine solche Tragik in Zukunft zu verhindern. Es bleibt uns nur zu hoffen, dass die Bewohner trotz dieser schockierenden Ereignisse hoch im Kurs für mehr Sicherheit bei der Fortbewegung auf zwei Rädern plädieren.