Am 13. Februar 2026 war es endlich soweit: Die Craiss-Gruppe hat in Weiz ihre neuen Lager- und Produktionsflächen feierlich eingeweiht. Mit einer Gesamtfläche von rund 40.000 Quadratmetern wird der Standort, der seit 2021 als Dedicated Warehouse betrieben wird, nun aufgewertet. Die Eröffnungsfeier zog etwa 300 Gäste an, darunter zahlreiche hochrangige Vertreter aus der Landespolitik, die dem Geschäftsführer von Craiss Austria, Christian Walzl, und anderen Führungspersönlichkeiten des Unternehmens ihre Anerkennung zollten. Die Feier war ein markantes Ereignis in der Region, das die Weichen für die Zukunft der Logistik und Produktion stellt.

Die Erweiterung des Logistikzentrums in Weiz begann bereits im Oktober 2024. In den neuen Räumlichkeiten stehen nun 24.000 Quadratmeter Außenfläche und 1.520 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Die ersten beiden Logistikhallen nahmen im September 2025 ihren Betrieb auf, gefolgt von der neuen Produktionshalle, die Mitte Dezember 2025 in Betrieb genommen wurde. Craiss plant, den Standort nicht nur als Lagerzentrum zu nutzen, sondern auch Dienstleistungen wie Lackierungen, Qualitätskontrollen und Verpackungslösungen anzubieten. Darüber hinaus ist das Lager mit einem eigenen Warehouse Management System (WMS) ausgestattet und verfolgt langfristige Pläne, die Künstliche Intelligenz in Pilotprojekten zu integrieren. Die Eröffnung soll vor allem die Effizienz erhöhen und Transportwege reduzieren, was sowohl Kosten als auch Emissionen senken wird.

Nachhaltigkeit und Innovation

Ein weiteres Highlight des neuen Logistikzentrums ist der Einsatz von zwei Elektro-Lkw, die seit Dezember 2024 für den Pendelverkehr zwischen Logistikzentrum und Produktionsstätte sorgen. Die Energieversorgung des Standorts erfolgt größtenteils aus erneuerbaren Quellen, unterstützt durch Photovoltaikanlagen und einen größeren Batteriespeicher. Diese nachhaltigen Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Sicherung bestehender Stellen, die durch das Wachstum des Unternehmens gefördert werden.

Die Eröffnungsfeier wurde von einer Vielzahl prominenter Persönlichkeiten begleitet, darunter Matthias Diehm, kaufmännischer Geschäftsführer von Craiss, sowie Vertreter von Siemens Energy und der Stadt Weiz. Auch die Politik war stark vertreten, mit der Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer und der Staatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl. Solche Veranstaltungen verdeutlichen die Bedeutung des Standortes für die Region und das Bestreben von Craiss, eine Vorreiterrolle im Bereich der modernen Logistik einzunehmen.

Die Zukunft der Logistikimmobilien

Die Entwicklungen bei Craiss stehen nicht isoliert da; sie sind Teil eines größeren Trends in der Branche, hin zu neuroadaptiven Logistikimmobilien. Diese modernen Lager- und Distributionszentren nutzen neuronale Netzwerke und selbstlernende Sensorarchitekturen, um ihre Nutzung in Echtzeit anzupassen. Dies könnte für Craiss von Interesse sein, wenn man bedenkt, dass die Digitalisierung bereits in vielen Bereichen der Logistik Einzug gehalten hat. Künftig werden vernetzte, lernende Systeme erwartet, die den operativen Output, Energieverbrauch und die Auslastung intelligent synchronisieren.

Die Integration von Künstlicher Intelligenz und innovativer Sensorik könnte Craiss helfen, seine logistischen Abläufe weiter zu optimieren. Mit der Rücksichtnahme auf Nachhaltigkeit und Effizienz wird das Unternehmen nicht nur den aktuellen Herausforderungen der Branche gerecht, sondern auch zukunftsfähig aufgestellt. Das Wachstum von Craiss in Weiz könnte somit ein Beispiel für die gesamte Branche sein, das zeigt, wie innovative Ansätze in der Logistik dazu beitragen, ökologische und ökonomische Ziele in Einklang zu bringen.