Im Herzen der Steiermark, einem waldreichen Bundesland Österreichs, fand ein bemerkenswerter Dialogabend statt, der sich ganz dem Thema Holz widmete. Die Veranstaltung, die vom Land Steiermark und dem „Wood Vision Lab“ organisiert wurde, lud 100 internationale Gäste nach Brüssel ein, um über die Bedeutung der Holz-Wertschöpfungskette zu diskutieren. Dies geschah im Rahmen einer Reihe von Aktivitäten, die auch eine Gleichenfeier für die neuen Frohnleitner-Wohnhäuser in der Schubertgasse umfassten, bei der Exponate zu sehen waren, die anschließend nach Brüssel gebracht wurden. Weitere Informationen hierzu können in der Quelle nachgelesen werden Kleine Zeitung.
Der Dialogabend, der am Dienstag, dem 17. März 2026, stattfand, begann mit einem Come Together um 18:00 Uhr, bei dem die Gäste die Gelegenheit hatten, Exponate zum Thema „Holz- und biobasierter Leichtbau für neue Hightech-Anwendungen“ zu besichtigen. Ab 18:30 Uhr folgten Begrüßungsstatements von Landesrätin Simone Schmiedtbauer und Landesrat Willibald Ehrenhöfer. Im Anschluss daran fand eine moderierte Podiumsdiskussion statt, die sich mit praxistauglichen Rahmenbedingungen für die Holzwertschöpfungsketten der Zukunft beschäftigte. Zu den Teilnehmern zählten unter anderem Christine Schneider, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Michael Losch von der Europäischen Kommission, welche über die wirtschaftlichen Potenziale und den Beitrag des Holzsektors zum Green Industrial Deal sprachen.
Der Internationale Tag des Waldes
Ein weiterer wichtiger Punkt auf der Agenda war der Internationale Tag des Waldes, der am 21. März 2026 gefeiert wird. Dieser Tag hat eine besondere Bedeutung für die Steiermark und unterstreicht die Rolle der Region als Vorreiter in der nachhaltigen Forstwirtschaft. Der Dialogabend betonte die Notwendigkeit, innovative Ansätze in der Holzforschung zu präsentieren und die Kreislauffähigkeit im Holz-Leichtbau zu fördern. Diese Themen sind nicht nur für die regionale Wirtschaft von Bedeutung, sondern auch für die europäische Innovationsstrategie, die als Gamechanger-Modell für verschiedene Branchen fungieren soll.
Die Veranstaltung fand im Steiermark-Büro in der Avenue de Tervueren 82, 1040 Brüssel, statt und bot den Teilnehmern die Möglichkeit, kulinarische Schmankerln zu genießen und sich auszutauschen. Solche Initiativen sind nicht nur wichtig für die lokale Wirtschaft, sondern auch für die gesamte europäische Forstwirtschaft, die sich auf eine nachhaltige Zukunft mit einer Vision für 2050 vorbereitet. Diese Vision, die auf nachhaltigen Entscheidungen und Kohlenstoffneutralität basiert, wurde von verschiedenen Verbänden, darunter CEI-Bois, CEPI und Bioenergy Europe, formuliert. Sie umfasst die gesamte Wertschöpfungskette der europäischen Forstwirtschaft und zielt darauf ab, die Ressourceneffizienz durch Wiederverwendung und Recycling zu maximieren.
Nachhaltige Zukunft durch Holz
Ein zentrales Ziel dieser Vision ist die Dekarbonisierung Europas bis 2050, wobei CO2-intensive Rohstoffe durch nachhaltige Alternativen ersetzt werden sollen. Durch innovative forstwirtschaftliche Lösungen und die Erfüllung der Erwartungen der europäischen Bürger wird angestrebt, die wachsende Nachfrage nach Rohstoffen zu decken. Diese Bemühungen werden nicht nur von Waldbesitzern und Landwirten unterstützt, sondern auch von Unternehmen wie Weitzer Woodsolutions, die aktiv an der Umsetzung dieser nachhaltigen Ansätze mitwirken.
Insgesamt zeigt der Dialogabend in Brüssel, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit auf internationaler Ebene sind, um die Herausforderungen der modernen Forstwirtschaft zu bewältigen und die Weichen für eine nachhaltige Zukunft zu stellen. Weitere Details zur Vision der europäischen Forstindustrie können in der Quelle nachgelesen werden Euro Industry.





