Heute ist der 9.02.2026, und das Thema Stromausfälle ist aktueller denn je. Mehrtägige Stromausfälle, wie sie kürzlich in Berlin auftraten, können nicht nur unseren Alltag erheblich stören, sondern auch ernsthafte Sicherheitsbedenken aufwerfen. Heinz Schwarzbeck, der Bezirkshauptmann von Weiz, betont in einem Interview die Wichtigkeit der Blackoutvorsorge, insbesondere im Kontext eines gesamtsteirischen Blackout-Maßnahmenplans. Die Bezirkshauptmannschaft Weiz hat bereits einen internen Plan entwickelt, der verschiedene Aspekte der Notfallvorsorge abdeckt.
Zu den wesentlichen Aufgaben im Blackout-Fall gehören die Kommunikation und die Koordination von Maßnahmen. Hierbei spielt der Katastrophenschutzbeauftragte Michael Marterer eine zentrale Rolle. Die Bezirkshauptmannschaft Weiz kann auf eine Notstromversorgung zurückgreifen, um kritische Dienste aufrechtzuerhalten. Die Gemeinden tragen jedoch auch eine Verantwortung für die Blackoutvorsorge vor Ort. Sie sind dafür zuständig, die Bevölkerung über die örtlichen Notfallpläne zu informieren und sicherzustellen, dass Hilferufe über Leuchttürme und Sicherheitsinseln koordiniert werden.
Vorbereitung auf den Notfall
Um sich auf einen möglichen Stromausfall vorzubereiten, ist es wichtig, dass Privathaushalte Eigenverantwortung übernehmen. Dazu gehört das Anlegen von Vorräten an Wasser und Lebensmitteln sowie die Berücksichtigung von Treibstoff für Notstromgeneratoren. Die Bundesnetzagentur hält flächendeckende Blackouts zwar für unwahrscheinlich, schließt sie jedoch nicht aus. Daher ist es ratsam, einen Notvorrat für mindestens 10 Tage anzulegen, der Getreideprodukte, Obst, Gemüse und Wasser umfasst. Diese Lebensmittel sollten regelmäßig überprüft und nachgekauft werden, um ihre Haltbarkeit zu garantieren.
Stromausfälle können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden, darunter Naturereignisse, technische Störungen oder Cyberangriffe. Wenn der Strom ausfällt, fallen nicht nur Licht und Heizung aus, sondern auch Internet und Telefon. Besonders gefährlich wird es im Winter, wenn Heizungen nicht mehr funktionieren. Daher sind Notstromgeneratoren, die mit Benzin, Diesel oder Gas betrieben werden können, eine sinnvolle Investition. Diese Generatoren sollten jedoch ausschließlich von Elektrofachkräften ans Hausnetz angeschlossen werden.
Sicherheitsinseln und Notstromversorgung
Ein wichtiges Konzept in der Blackoutvorsorge sind die Sicherheitsinseln, also notstromversorgte Gebäude, die der Bevölkerung als Anlaufstelle dienen. Diese Einrichtungen werden durch die Zusammenarbeit mit Einsatzorganisationen wie Feuerwehr und Rettungsdiensten unterstützt. Zudem ist es wichtig, im Notfall auf alternative Informationsquellen zurückzugreifen, wie etwa Akku-Radios oder Powerbanks, um über die aktuelle Lage informiert zu bleiben.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bietet hilfreiche Ratgeber zur Krisenvorsorge an. Dazu gehört auch die Empfehlung, wichtige Dokumente griffbereit aufzubewahren und Bargeldreserven anzulegen, da Bankautomaten bei Stromausfällen nicht funktionieren. Die richtige Vorbereitung kann entscheidend sein, um in einem Notfall bestmöglich versorgt zu sein.
Insgesamt zeigt sich, dass die Blackoutvorsorge sowohl auf individueller als auch auf kommunaler Ebene von großer Bedeutung ist. Die Bevölkerung in Weiz und darüber hinaus sollte sich nicht nur auf staatliche Maßnahmen verlassen, sondern aktiv zur eigenen Sicherheit beitragen. Der Austausch mit Nachbarn und lokale Initiativen zur Notfallvorsorge können ebenfalls wertvolle Unterstützung bieten. Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel von Mein Bezirk, sowie auf Elektrikerwissen und SWR.