Heute ist der 25.02.2026. Im beschaulichen Bezirk Weiz wird ein ganz besonderes Kinoereignis gefeiert. Die Verfilmung von Barbara Pachl-Eberharts Autobiografie „Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand“ hat heute seine österreichische Premiere in Gleisdorf. Dieses bewegende Werk erzählt von einem tiefen, persönlichen Verlust und dem anschließenden Weg zurück ins Leben. Im Jahr 2008 verlor Pachl-Eberhart bei einem tragischen Unfall ihren Ehemann Helmut und ihre beiden Kinder Thimo und Fini. Der Film, der ab dem 6. März österreichweit in den Kinos zu sehen sein wird, soll eine hoffnungsvolle Botschaft vermitteln und die Zuschauer dazu anregen, über Trauer zu sprechen.
Barbara Pachl-Eberhart, die vor mehr als zehn Jahren von Weiz nach Wien zurückkehrte, hat sich nicht nur der Trauerbewältigung gewidmet, sondern ist auch als Autorin, Schreibpädagogin und Trauerbegleiterin bekannt geworden. Ihr Bestseller „Vier minus drei“ dokumentiert ihren Weg durch die Trauer und beschreibt, wie sie ein neues Leben mit ihrem neuen Ehemann und ihrer achtjährigen Tochter aufbaute. In Zusammenarbeit mit Regisseur Adrian Goiginger und Drehbuchautor Senad Halilbašić entstand der Film, in dem Valerie Pachner die Hauptrolle spielt. Pachl-Eberhart bezeichnet sie als eine der größten Schauspielerinnen im deutschsprachigen Raum. Robert Stadlober, der die Rolle von Helmut spielt, wurde von Freunden als passend empfunden.
Ein neues Leben und der Weg zur Resilienz
Die Philosophie von Barbara Pachl-Eberhart ist klar: Nach tiefem Schmerz kann man wieder ein glückliches Leben führen. Ihre persönliche Geschichte und die damit verbundenen Erfahrungen haben sie zu einer Expertin für Trauer und Neubeginn gemacht. Sie hat sich von einer professionellen Clownin zu einer gefragten Referentin entwickelt, die über Resilienz, Krisenbewältigung und die heilende Kraft des Schreibens spricht. Ihre Trauerbegleitung basiert auf der Akzeptanz von Trauer als natürlichem Prozess. Sie bietet Kurse für biografisches Schreiben und Journaling an, um anderen Menschen zu helfen, ihre eigenen Wege durch den Schmerz zu finden.
Der Begriff Resilienz spielt eine zentrale Rolle in der Trauerbewältigung. Resilienz bedeutet, sich an neue Lebenssituationen anzupassen und innerlich zu wachsen, trotz schmerzlichem Verlust. Es geht darum, die psychische Widerstandskraft zu stärken, um den Verlust zu verarbeiten und neue Perspektiven zu finden. Resiliente Menschen verfügen über effektive Bewältigungsstrategien und ein stabiles soziales Netzwerk. Barbara Pachl-Eberhart hat dies durch ihre eigenen Erfahrungen verinnerlicht und vermittelt in ihren Seminaren, wie wichtig es ist, soziale Beziehungen zu pflegen und sich mit existenziellen Fragen auseinanderzusetzen. Sie verwendet das Schreiben als therapeutisches Mittel und zeigt, wie kreativem Ausdruck in schwierigen Zeiten Kraft geben kann.
Ein Blick in die Zukunft
Aktuell arbeitet Pachl-Eberhart gemeinsam mit ihrem Ehemann an einem Jugendbuch, in dem ein Clown einem Mädchen hilft, Trauer zu überwinden. Ihre Werke, wie auch „Wunder warten gleich ums Eck“ und „Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt“, behandeln Themen wie Trauer, Verlust, Hoffnung und kreatives Schreiben. Auch als Kolumnistin und Blog-Autorin teilt sie ihre Gedanken und Erfahrungen, die viele Menschen in der DACH-Region ansprechen. Die Resonanz auf ihre Veranstaltungen ist beeindruckend, oft sind diese schnell ausgebucht und ziehen Teilnehmer aus der gesamten Region an.
Barbara Pachl-Eberhart ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie man aus der tiefsten Trauer neue Kraft schöpfen kann. Ihre Geschichte und ihr Engagement ermutigen andere, ähnliche Wege zu gehen und die Hoffnung nicht aufzugeben. Die bevorstehende Premiere des Films ist nicht nur ein kulturelles Ereignis, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung für viele, die ähnliche Verluste erlitten haben. Für weitere Informationen über Barbara Pachl-Eberhart und ihre Werke besuchen Sie bitte diese Seite und erfahren Sie mehr über das Thema Resilienz in der Trauer auf Trosthelden.