Am 10. Februar 2026 ging in der Lipizzanerheimat ein bedeutendes Ereignis über die Bühne: Der zweite Jugendmusikwettbewerb „Con brio“ fand mit großer Resonanz statt. In den Stadtsälen von Voitsberg erlebten über 400 Besucher:innen ein mitreißendes Preisträgerkonzert, bei dem 13 Ensembles ihr musikalisches Können unter Beweis stellten. Die Veranstaltung, die von Wolfgang Jud, Gernot Kollmützer und Peter Lidl organisiert wurde, zog viele Ehrengäste an, darunter Bürgermeister Bernd Osprian und LAG Lipizzanerheimat Obmann Erwin Dirnberger. Die hohe musikalische Qualität und Spielfreude der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, im Alter von fünf bis 19 Jahren, beeindruckte alle Anwesenden.
Der Wettbewerb, der vom 6. bis 8. Februar 2026 in den Orten Voitsberg, Ligist und Köflach stattfand, stellte eine musikalische Vielfalt dar. Insgesamt nahmen 57 Ensembles mit über 170 jungen Musiker:innen teil, die in verschiedenen Wertungskategorien und Altersgruppen gegeneinander antraten. Die Bandbreite der Musikrichtungen reichte von klassischer Kammermusik über Volksmusik bis hin zu Rock- und Pop-Bands. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem gemeinsamen Musizieren im Ensemble, was die Veranstaltung zu einem besonderen Erlebnis für die Teilnehmer:innen machte. Unterstützt wurde der Wettbewerb von der LAG Lipizzanerheimat im Rahmen von LEADER.
Ein Wettbewerb von hohem Stellenwert
Die Jury setzte sich aus erfahrenen Vertretern steirischer Musikschulen, des Johann-Joseph-Fux-Konservatoriums und der Kunstuniversität Graz zusammen, die die Leistungen der jungen Musiker:innen bewerteten. Die hohe musikalische Qualität und die Freude am Spiel waren auch in diesem Jahr wieder deutlich spürbar. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Zuwachs an Teilnehmenden, was die positive Entwicklung des Wettbewerbs unterstreicht.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Entwicklung neuer Ensembles, die teilweise musikschulübergreifend entstanden sind. Diese Vielfalt ist ein Zeichen für die steigende Qualität des Musikschulunterrichts in der Region, der sich durch verbesserte Ausbildung der Lehrkräfte und die Integration von Digitalisierung und neuen Medien weiterentwickelt hat. Der Wettbewerb „Con brio“ fördert nicht nur das musikalische Können der Jugendlichen, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen und die Zusammenarbeit im Ensemble.
Einblick in die Förderlandschaft
Die Bedeutung von Wettbewerben wie „Con brio“ wird auch durch die bundesweite Initiative „Jugend musiziert“ unterstrichen. Dieser staatlich geförderte Schüler- und Jugendwettbewerb ist im Kinder- und Jugendplan der Bundesregierung verankert und wird von Bund, Ländern und Kommunen unterstützt. Träger des Wettbewerbs sind der Deutsche Musikrat sowie die Landesausschüsse, die die regionalen Wettbewerbe organisieren. In Deutschland finden rund 135 Regionalwettbewerbe statt, die größtenteils von kommunalen Musikschulen unterstützt werden. Die Förderung erfolgt durch öffentliche Hand sowie private Sponsoren, was die Wichtigkeit solcher Veranstaltungen für die musikalische Ausbildung junger Menschen verdeutlicht.
Für die Zukunft ist bereits die dritte Auflage des Wettbewerbs geplant, mit einem voraussichtlichen Schwerpunkt im solistischen Bereich. Die Rückmeldungen der Teilnehmer:innen und das große Interesse der Öffentlichkeit zeigen, dass „Con brio“ ein fester Bestandteil der musikalischen Landschaft in der Lipizzanerheimat geworden ist.