Am Donnerstagabend, dem 6. Februar 2026, ereignete sich ein dramatischer Vorfall auf der A2 bei Voitsberg. Ein Lastwagen brannte aus, doch das Glück war auf der Seite des 54-jährigen Lenkers, der die Fahrerkabine rechtzeitig verlassen konnte und unverletzt blieb. Die Freiwillige Feuerwehr wurde gegen 21:30 Uhr alarmiert und rückte mit 70 Personen aus, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. In der Folge musste die Südautobahn in Fahrtrichtung Klagenfurt für rund eine Stunde gesperrt werden. Das Zugfahrzeug selbst brannte vollständig aus, was einen erheblichen Einsatz der Feuerwehr erforderte. Weitere Informationen zu diesem Vorfall können in einem detaillierten Bericht auf der Kleine Zeitung nachgelesen werden.
Doch dieser Vorfall ist nicht der einzige Lkw-Brand, der in den letzten Monaten auf der A2 für Aufregung sorgte. Am 3. September 2025 kam es zwischen Steinberg und Modriach zu einem weiteren schweren Brand. Hierbei geriet ein Sattelauflieger in Vollbrand, was einen Großalarm für mehrere Feuerwehren im Bezirk Voitsberg auslöste. Unter der Leitung von OBI David Traumüller von der FF Ligist waren acht Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und insgesamt 84 Einsatzkräften im Einsatz. Die Bekämpfung des Feuers gestaltete sich schwierig, da die Einsatzkräfte unter schwerem Atemschutz arbeiten mussten. Trotz der Herausforderungen blieben sowohl der Fahrer des Lkw als auch die Einsatzkräfte unverletzt. Der Verkehr auf der A2 wurde für mehrere Stunden gesperrt, was zu erheblichen Verzögerungen im Frühverkehr führte. Details zu diesem Vorfall sind auf der Website des Bezirksfeuerwehrverbandes Voitsberg zu finden.
Herausforderungen bei Lkw-Bränden
Lkw-Brände stellen nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Einsatzkräfte eine große Herausforderung dar. Die schnell wechselnden Bedingungen und die oft fehlende Rettungsgasse erschweren die Anfahrt der Feuerwehr erheblich. So kam es auch zu einem Vorfall im September 2025, bei dem ein Lkw-Brand auf der A3 in Rheinland-Pfalz den Einsatzkräften den Zugang versperrte. Der Einsatz musste umgeleitet werden, was zu langen Rückstaus und Verkehrsbehinderungen führte. Auch auf der A2 zwischen Helmstedt-West und Rennau in Niedersachsen gab es einen derartigen Einsatz, bei dem die Feuerwehr mehrere Stunden benötigte, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. In diesen Fällen blieb es glücklicherweise stets bei Sachschäden und es gab keine verletzten Personen.
Die Häufung solcher Vorfälle wirft Fragen nach der Sicherheit auf den Autobahnen auf. Als Teil eines neuen Alarmplans, der aufgrund von Wasserknappheit eingeführt wurde, wird versucht, die Löschwasserversorgung bei Vollbränden sicherzustellen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, präventive Maßnahmen zu ergreifen, um sowohl die Sicherheit der Fahrer als auch der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Die Brandursachen werden in vielen Fällen weiterhin ermittelt, und es bleibt zu hoffen, dass solche Vorfälle in Zukunft minimiert werden können.