In der vergangenen Nacht kam es auf der A2 Südautobahn im Bezirk Voitsberg zu einem dramatischen Vorfall, als ein Lkw gegen 21.30 Uhr in Brand geriet. Der 54-jährige Fahrer konnte sich rechtzeitig aus der Fahrerkabine retten und blieb glücklicherweise unverletzt. Dennoch führte der Brand zu erheblichem Sachschaden, da das Fahrzeug vollständig ausbrannte. Um den Brand zu bekämpfen, waren rund 70 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, die unter schwerem Atemschutz arbeiteten, um die Flammen zu löschen und die Nachlöscharbeiten durchzuführen. Die Autobahn musste während dieser Zeit für etwa eine Stunde in Fahrtrichtung Klagenfurt gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Weitere Details zu dem Vorfall können auf meinbezirk.at nachgelesen werden.

Die Alarmierung der Feuerwehr erfolgte zeitgleich mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte, die schnell handelten, um das Feuer zu löschen. Neben den Feuerwehren aus Voitsberg waren auch Einheiten aus Ligist, Modriach, Pack, Hirschegg, Steinberg und Mooskirchen vor Ort. Zusätzlich unterstützte das Rote Kreuz Voitsberg-Köflach den Einsatz. Die Einsatzkräfte mussten nicht nur das brennende Fahrzeug löschen, sondern auch auf mögliche Glutnester achten und ausgetretene Betriebsmittel binden, um eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs zu vermeiden. Der Vorfall erinnert daran, wie wichtig schnelles Handeln und gut koordinierte Einsätze im Brandfall sind.

Häufigkeit von Lkw-Bränden

Ein Blick auf die jüngsten Statistiken zeigt, dass solche Brände auf Autobahnen keineswegs selten sind. Insbesondere Lastkraftwagen der Marke MAN, vor allem Modelle der Reihen TGX und TGS aus den Baujahren 2016 bis 2019, sind häufig in solche Vorfälle verwickelt. Zwischen Januar 2023 und August 2025 wurden allein auf der A7 zwischen Göttingen und dem Kirchheimer Dreieck 33 Lkw-Brände registriert, wobei in 27 dieser Fälle ein MAN-Lkw involviert war. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat diese Situation als „ernstes Risiko“ eingestuft und bereits Rückrufaktionen eingeleitet, um geschädigte Ölfilterbauteile auszutauschen und Ölwechselintervalle zu verkürzen. Der Rückruf betrifft weltweit mehr als 37.000 MAN-Fahrzeuge, von denen rund 12.700 in Deutschland registriert sind. Trotz dieser Maßnahmen kommt es weiterhin zu Bränden. Mehr Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite des NDR.

Solche Vorfälle stellen nicht nur eine Gefahr für die Fahrer und Einsatzkräfte dar, sondern auch für den nachfolgenden Verkehr. Feuerwehrleute berichten von den Herausforderungen und Risiken, die mit der Bekämpfung solcher Brände verbunden sind. MAN selbst verweist auf die Seltenheit dieser Vorfälle und mögliche Wartungsmängel, während das KBA derzeit prüft, ob die ergriffenen Maßnahmen ausreichend sind, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Die Ereignisse auf der A2 Südautobahn in Voitsberg sind ein eindringlicher Reminder dafür, wie wichtig Sicherheit auf den Straßen ist und wie schnell sich die Situation ändern kann.