Heute ist der 9.03.2026 und wir berichten aus Voitsberg über ein bemerkenswertes Ereignis aus dem Tierheim Franziskus in Rosental. Dort haben zwei Hunde, „Kiara“ und „Robin“, an dem Dogdance- und Trickturnier „Stars of Styria“ teilgenommen. Diese Veranstaltung, die nicht nur eine Bühne für talentierte Hunde darstellt, sondern auch eine Plattform zur Präsentation von Tieren aus Tierheimen ist, bot eine hervorragende Möglichkeit, die beiden vierbeinigen Stars vor einem großen Publikum zu zeigen. Trainiert wurden sie von Karin Mussger, einer erfahrenen Trainerin für schwierige Hunde, die viel Zeit und Mühe investierte, um die beiden auf den Auftritt vorzubereiten.

Dogdance-Turniere erfordern von den teilnehmenden Hunden viel Training und positive Verstärkung. Die Hunde müssen bis zu vier Minuten tanzen, ohne Leckerlis oder Spielzeug als Anreiz. Das Training für „Kiara“ und „Robin“ begann drei Wochen vor dem Auftritt und beinhaltete die Auswahl der Choreografie, der Musik und der Kostüme. Während eines ersten Trainings außerhalb des Tierheims musste jedoch „Robin“ aufgrund von Aufregung vom Live-Auftritt zurückgezogen werden. Stattdessen wurde ein Video von ihm für das Turnier erstellt, das die Zuschauer ebenso beeindruckte.

Der große Auftritt und die Reaktionen

Am Tag des Turniers tanzte „Kiara“ an der Seite von Karin Mussger vor einem Publikum, das ausschließlich aus Menschen bestand. Ihre beeindruckende Leistung erhielt großen Zuspruch von den Zuschauern. Richterin Bettina Falzeder lobte das Tierheim für die Unterstützung der Hunde und die beiden Auftritte. Das Tierheim erhielt durch Sponsoring zwei große Futtersäcke sowie Turnierschleifen und Preise, was die Bedeutung solcher Veranstaltungen unterstreicht. Zudem wurde „Robin“ in seinem Video von den Zuschauern begeistert aufgenommen.

Es wurde festgestellt, dass sowohl „Kiara“ als auch „Robin“ mit den richtigen Menschen an ihrer Seite eine vielversprechende Dogdance-Karriere anstreben können. Nina Mocnik, die Leiterin des Tierheims, betonte, dass Alter, Rasse und eine schwierige Vergangenheit keine Hindernisse für eine Sportkarriere darstellen. Diese positiven Erfahrungen aus dem Tierheim Franziskus stehen im Einklang mit der Mission von Martin Rütter, der auch in diesem Jahr schwer vermittelbare Hunde in ein „Für-Immer-Zuhause“ zu vermitteln sucht. Ein Beispiel ist der Hund Messi, der durch das Veterinäramt beschlagnahmt wurde und sich aktuell im Intensivtraining befindet.

Herausforderungen und Fortschritte

Messi, der zusammen mit einem alten Kaukasen auf einer eingezäunten Wiese lebte, hatte keine Erziehung genossen und zeigte ein aufgedrehtes sowie distanzloses Verhalten. Er umklammert Menschen mit seinen Vorderbeinen und springt sie an, was zeigt, dass er noch viel lernen muss. Unter der Anleitung von Hundetrainerin Melle Hofmann macht Messi jedoch gute Fortschritte und zeigt, dass auch schwer vermittelbare Hunde die Chance auf ein neues Leben haben können. Diese Geschichten von „Kiara“, „Robin“ und Messi illustrieren die Möglichkeiten, die sich durch gezieltes Training und positive Verstärkung eröffnen.

Solche Initiativen sind nicht nur wichtig für das Wohl der Tiere, sondern fördern auch das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Bedürfnisse von Tieren aus Tierheimen. Sie zeigen, dass mit Engagement und der richtigen Unterstützung sowohl Mensch als auch Tier voneinander profitieren können. Um mehr über die Bemühungen zur Vermittlung von Hunden zu erfahren, besuchen Sie die Webseite von Martin Rütter unter diesem Link.