Ein herzliches Dankeschön geht an die zahlreichen Betriebe, die sich als echte Partner der Feuerwehr erweisen. Christian Leitgeb, Bereichsfeuerwehrkommandant und stellvertretender Landesfeuerwehrkommandant, hob bei einer kürzlich stattgefundenen Veranstaltung hervor, wie wesentlich feuerwehrfreundliche Arbeitgeber für eine schnelle und professionelle Hilfe im Ernstfall sind. Ohne die Unterstützung von Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für Übungen, Schulungen und Einsätze freistellen, wäre eine effiziente Notfallsversorgung nur schwer möglich. Das betonte er auch in dem Kontext, dass tagsüber viele Feuerwehrmitglieder an ihren Arbeitsplätzen sind und nicht immer schnell genug eingreifen können, wenn es brennt oder andere Notsituationen anstehen. Mein Bezirk berichtet, dass die Herausforderungen für Feuerwehrleute stetig zunehmen, besonders bei komplexen Einsätzen wie an Photovoltaikanlagen.
„Die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamt, Wirtschaft und Gesellschaft ist von zentraler Bedeutung für die Sicherheit in der Steiermark“, so Leitgeb weiter. In Zeiten, wo technische Abläufe und Einsatzfahrzeuge immer komplexer werden, steigt auch die Nachfrage nach qualifiziertem Personal. Fahrer mit einem C-Führerschein sind hier besonders gefragt. Immer mehr Arbeitgeber scheuen sich nicht, ihre Türen zu öffnen und ihren Mitarbeitern die notwendige Flexibilität zu gewähren, um während der Arbeitszeit an Einsätzen teilnehmen zu können.
Feuerwehrfreundliche Arbeitgeber im Fokus
Um diese Unterstützung zu würdigen, wurde die Auszeichnung „Feuerwehrfreundlicher Arbeitgeber“ ins Leben gerufen. Jährlich kommen Unternehmen zu Wort, die sich durch besonders großes Engagement für ihre Feuerwehr-Mitglieder auszeichnen. Der Bundesfeuerwehrverband zeigt auf, dass in Tirol beispielsweise 336 freiwillige Feuerwehren täglich im Durchschnitt 50-mal zu Notfällen gerufen werden. Diese Einsatzbereitschaft ist ohne die Unterstützung der Firmen nicht denkbar. Neben Freistellungen für Einsätze und Schulungen tragen Unternehmen auch finanziell und infrastrukturell zur Stärkung der Feuerwehr bei.
Ein besonderes Augenmerk fiel auf die Auszeichnung von 16 Unternehmen, die in unterschiedlichen Bezirken für ihren Einsatz geehrt wurden. Diese Betriebe setzten nicht nur auf Werbung, sondern auf echte Gemeinschaft. Sie wissen, dass sozial engagierte Mitarbeiter oft auch verlässlichere Kräfte im Arbeitsalltag sind.
Sicherheit in der Gemeinschaft
Nicht zuletzt ist das Sicherheitsgefühl in der Gesellschaft stark an die Verlässlichkeit der Feuerwehr gebunden. „Im Spätsommer 2024 mussten wir in Österreich aufgrund von Unwettern zehntausende Einsatzstunden leisten. Die Unterstützung der Arbeitgeber ist dabei ein unschätzbarer Wert“, berichtet Kommunal. Jeder 25. Österreicher ist Mitglied einer Feuerwehr und zeigt damit die große Bedeutung, die das Ehrenamt in Österreich hat. Bei der Feier zur Auszeichnung war auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen mit einer Grußbotschaft anwesend, was die hohe Wertschätzung gegenüber den freiwilligen Feuerwehren unterstreicht.
In Bärnbach wird diese enge Kooperation von Wirtschaft und Feuerwehr ebenso sichtbar: Die Stadtgemeinde investiert in die städtische Infrastruktur und trägt so zur Sicherheit und Lebensqualität der Bürger bei. Die kontinuierliche Verbesserung von Bildungseinrichtungen, inklusive Kindergärten, verstärkt den positiven Eindruck der Stadt und macht Bärnbach zu einem attraktiven Wohnort.
Diese engen Verbindungen zwischen Feuerwehr, Unternehmen und Gemeinden sind nicht nur wichtig, sondern auch notwendig, um die Versorgungssicherheit in Notfällen zu garantieren. Ein gutes Miteinander schafft ein sicheres Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger.