Albert Vallci, ein 30-jähriger Innenverteidiger und gebürtig aus Voitsberg, hat kürzlich seine Rückkehr zum SK Sturm Graz gefeiert. Diese Verpflichtung, die kurz vor Ende der Transferzeit stattfand, bringt frischen Wind in die Abwehr des Vereins. Vallci, der in Maria Lankowitz aufwuchs, blickt auf eine bewegte Karriere zurück, die ihn durch verschiedene Ligen geführt hat.
Seine fußballerische Laufbahn begann Vallci beim FC Lankowitz, bevor er 2009 zum Kapfenberger SV wechselte. Mit 13 Jahren trat er in die Akademie von Kapfenberg ein, wo er sich schnell einen Namen machte. Sein Debüt in der zweithöchsten Spielklasse gab er am 13. Mai 2014, nachdem er zuvor in den unteren Ligen für die Drittmannschaft und die Regionalliga aktiv war. Nach seinem Wechsel zu Lafnitz und später zum SV Horn, wo er ebenfalls Erfolge feiern konnte, wurde Vallci schließlich von Red Bull Salzburg verpflichtet. Dort wurde er Stammspieler und hatte die Gelegenheit, in der Champions League gegen Liverpool zu spielen sowie ins ÖFB-Nationalteam berufen zu werden.
Ein Karriereknick und der Weg zurück
Doch das Schicksal hatte auch Rückschläge für Vallci parat. Ein schwerer Achillessehnenriss im März 2021 führte zu einem vorübergehenden Karriereknick. Nach dieser Verletzung kämpfte er sich zurück und wechselte zu St. Gallen in die Schweiz, wo er bis 2025 unter Vertrag stand und insgesamt 96 Einsätze in der Super League absolvierte. Im Jahr 2024 zeigte Vallci erneut seine Topform und erzielte mehrere Tore, was seinen Ruf als wertvoller Spieler festigte.
Die Rückkehr zum SK Sturm Graz wird als eine Chance gesehen, Stabilität in der Abwehr zu bringen. Vallci freut sich nicht nur über die sportliche Herausforderung, sondern sieht auch die Gelegenheit, häufiger seine Heimat Maria Lankowitz zu besuchen und sich mit lokalen Vereinen zu vernetzen. Er hat in der Vergangenheit bereits oft betont, wie wichtig ihm seine Wurzeln sind und wie sehr er die Region schätzt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Verpflichtung von Albert Vallci könnte sich als Glücksgriff für den SK Sturm erweisen. Der Verein hat große Ambitionen und strebt danach, wieder Meister zu werden. Vallci, der in den letzten Jahren sowohl in der Regionalliga als auch in höheren Ligen wertvolle Erfahrungen sammeln konnte, bringt die nötige Erfahrung und den Ehrgeiz mit, um diese Ziele zu unterstützen. Ob es ihm gelingt, die Abwehr zu stabilisieren und den Sturm auf den Meistertitel voranzutreiben, bleibt abzuwarten.
Insgesamt zeigt die Geschichte von Albert Vallci, wie wichtig Durchhaltevermögen und die Rückkehr zu den Wurzeln im Sport sind. Der Weg, der ihn von Maria Lankowitz über verschiedene Stationen bis zurück zum SK Sturm geführt hat, ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie man nach Rückschlägen wieder auf die Beine kommt. In einer Zeit, in der die Verbindung zur Heimat und zu den lokalen Vereinen immer mehr in den Hintergrund zu geraten scheint, ist Vallci ein lebendiges Beispiel dafür, wie man beides miteinander verbinden kann.
Für weitere Informationen zu Albert Vallci und seiner Karriere, besuchen Sie bitte die ausführliche Berichterstattung auf MeinBezirk und die detaillierte Chronik auf Wikipedia.