In der Südoststeiermark hat der starke Schneefall der letzten Tage zu massiven Problemen auf zahlreichen Straßen geführt. Mitarbeiter des Straßenerhaltungsdienstes sind seit Samstagmorgen im Dauereinsatz, um die Verkehrswege schnellstmöglich wieder freizumachen. Der Einsatz von klassischen Räumfahrzeugen ist dabei nicht genug: Drohnen des Straßenerhaltungsdienstes (STED) und der Freiwilligen Feuerwehr werden ebenfalls herangezogen, um das Schadensausmaß zu erfassen. Diese modernen Hilfsmittel ermöglichen eine effiziente Überprüfung der betroffenen Gebiete und tragen dazu bei, den Räumdienst zu optimieren. (Quelle)
Zusätzlich zu den herkömmlichen Räumfahrzeugen kommen auch zwei Schneefräsen der Straßenmeistereien Murau und St. Gallen (Liezen) sowie zwei Harvester zum Einsatz, um umgestürzte Bäume zu entfernen und Gefahrenstellen zu beseitigen. Einzelne Straßenabschnitte konnten bereits geräumt und für den Verkehr freigegeben werden. Dennoch bleibt Vorsicht geboten, insbesondere in Waldabschnitten, wo die Gefahr von nachbrechenden Ästen und umstürzenden Bäumen besteht. Der Straßenerhaltungsdienst appelliert an die Bevölkerung, Sperren und Absicherungen zu beachten, denn auch scheinbar passierbare Strecken können gefährlich sein. Hier ist erhöhte Aufmerksamkeit beim Fahren gefragt.
Drohnen im Winter: Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
Der Einsatz von Drohnen bietet nicht nur in der Südoststeiermark Vorteile, sondern eröffnet auch in der gesamten Region während des Winters zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten. Drohnenpiloten können mit verschiedenen Dienstleistungen punkten, die speziell auf die winterlichen Bedingungen zugeschnitten sind. Dazu gehören beispielsweise die Schneelastkontrolle auf Dächern, die Überwachung von Ski- und Snowboardpisten sowie die Dokumentation von Bauvorhaben im Winter. All diese Anwendungen erfordern spezielle technische Ausstattungen, wie hochauflösende Kameras und Wärmebildtechnik, um die Sicherheit und Effizienz der Einsätze zu gewährleisten. (Quelle)
Drohnen können auch in der Landwirtschaft eingesetzt werden, um Felder und Anlagen zu überwachen, oder zur Erstellung von 3D-Winterlandschaftsmodellen, die sowohl für wissenschaftliche als auch touristische Zwecke von Bedeutung sind. Die Herausforderungen, die mit dem Fliegen bei kaltem Wetter verbunden sind, sind jedoch nicht zu unterschätzen. So ist die Handhabung von Akkus, Sichtverhältnisse und die allgemeine Wetterlage entscheidend für den Erfolg eines Drohneneinsatzes in dieser Jahreszeit.
Tipps für Drohnenflüge bei Schnee und Kälte
Expert:innen empfehlen einige wichtige Hinweise für Drohnenflüge bei Schnee und Kälte. Beispielsweise sollten Akkus vor dem Flug vorgewärmt und das Fluggerät von Schnee und Eis befreit werden. Auch ist es ratsam, auf die Wetterbedingungen zu achten und Flüge bei Starkregen oder dichtem Schneefall zu vermeiden. Die richtige Ausrüstung ist entscheidend: Die Matrice 300 RTK ist ein Beispiel für eine Drohne, die speziell für den Einsatz bei extremen Wetterbedingungen entwickelt wurde und über Akkus verfügt, die sich selbst erwärmen können. Solche technischen Innovationen ermöglichen es, Einsätze in verschneiten Gebieten effizienter zu gestalten, indem sie die Zeit für die Inspektion deutlich verkürzen. (Quelle)
Insgesamt zeigt sich, dass die winterlichen Herausforderungen nicht nur Probleme mit sich bringen, sondern auch Chancen zur Verbesserung der Sicherheit und Effizienz im Straßen- und Winterdienst bieten. Die Kombination aus traditionellem Räumdienst und modernen Technologien wie Drohnen könnte der Schlüssel sein, um die Region schnell wieder mobil zu machen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten.