Heute ist der 20.02.2026 und die Südoststeiermark steht im Zeichen eines heftigen Wintereinbruchs. Seit Mitternacht hat sich ein schwerer Schneefall über die Region gelegt, der massive Verkehrsbehinderungen zur Folge hat, insbesondere im Bezirk Feldbach. Zahlreiche Landstraßen sind gesperrt, darunter die B66 Mühldorf–Bad Gleichenberg sowie die L204 im Bereich Klöch. Umgestürzte Bäume blockieren viele Straßen, sodass einige Autos eingeschlossen sind und es auch zu Stromausfällen gekommen ist.

Die Lage ist angespannt: 60 von 73 Feuerwehren im Bezirk Feldbach sind im Einsatz und haben bereits 121 Einsätze abgearbeitet. Der Feuerwehrabschnitt St. Stefan i. R. meldet ebenfalls zahlreiche Einsätze, und es gibt Berichte über einen Busunfall am Sonnenberg, der in der Nacht geschehen ist und bei dem der Bus gesichert werden musste. Der Bereichsfeuerwehrverband Radkersburg zählt 40 Einsätze, insbesondere bei kleineren Gemeindestraßen. Daher wird die Bevölkerung eindringlich gebeten, Wälder und stark bewachsene Bereiche zu meiden. Die Polizei warnt vor Autofahrten und empfiehlt, nur in dringenden Fällen das Fahrzeug zu benutzen.

Wetterwarnungen und ihre Bedeutung

Die aktuellen Wetterwarnungen sind nicht zu unterschätzen. Eine Übersicht aller Starkschneefallwarnungen für Deutschland zeigt, dass derartige Wetterereignisse erhebliche Verkehrsbehinderungen und sogar Schneebruch nach sich ziehen können. Die Warnungen sind in zwei Arten unterteilt: Vorwarnungen und Akutwarnungen. Während Vorwarnungen auf mögliche heftige Schneefälle hinweisen, informieren Akutwarnungen 1 bis 12 Stunden vor dem Ereignisbeginn über die Gefahren in drei Warnstufen, angepasst durch erfahrene Meteorologen der Unwetterzentrale.

Es ist wichtig, dass diese detaillierten Prognosen für den Winterdienst, den Verkehr und Versicherungen zur Verfügung stehen. Die Bürger sollten sich regelmäßig informieren, um auf die sich schnell ändernden Wetterbedingungen reagieren zu können.

Prognosen für die kommenden Tage

Die Wetterentwicklung zeigt, dass die starken Schneefälle voraussichtlich bis in den Nachmittag anhalten werden. In anderen Teilen Deutschlands, insbesondere im Nordosten, wird Dauerfrost erwartet, und es besteht die Gefahr von Glatteis in der Nacht bis Samstagvormittag. Der Deutsche Wetterdienst berichtet, dass atlantische Tiefausläufer die Westhälfte erreichen und eine deutliche Milderung am Wochenende in Aussicht steht. In zentralen und östlichen Mittelgebirgen sowie an den Alpen können bis zu 5 cm Neuschnee fallen. Die Schneefallgrenze wird dabei ansteigen und möglicherweise auch Glatteis durch gefrierenden Regen mit sich bringen.

Angesichts dieser Wetterverhältnisse ist es ratsam, sich über die aktuelle Lage zu informieren und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Lage im Bezirk Feldbach zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich die Situation ändern kann und wie wichtig es ist, die Warnungen ernst zu nehmen, um Unfälle und weitere Komplikationen zu vermeiden. Die Bevölkerung sollte daher auch weiterhin vorsichtig sein und sich den Gegebenheiten anpassen.