In der Steiermark tut sich was an den Verkehrsfronten! Der Bau eines neuen fünfarmigen Kreisverkehrs an der „Billa-Kreuzung“ in Fehring steht vor der Tür. Die Kreuzung der Fürstenfelder Straße mit der Bahnhofstraße wird dabei zum Mittelpunkt für einen besseren Verkehrsfluss. Geplant ist die Fertigstellung des Kreisverkehrs bis Ende August oder Anfang September, was dazu beitragen soll, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer deutlich zu erhöhen. In diesem Zusammenhang berichtet meinbezirk.at von bereits asphaltierten Umfahrungen, die vorab geschaffen wurden, um die Baustelle zu umgehen und die Verkehrsbehinderungen so gering wie möglich zu halten.
Mit einem Gesamtbudget von knapp 1,2 Millionen Euro wird das Projekt nicht nur von der Stadt Fehring, sondern auch vom Wasserverband Vulkanland mit insgesamt 215.000 Euro unterstützt. Verkehrsplaner und Projektleiter Thomas Karl hebt hervor, dass diese Maßnahme die letzte eines umfassenden Verkehrskonzepts darstellt. Zuvor wurden unter anderem die Umfahrung von Brunn (Fertigstellung 2019) und die Auf- und Abfahrtsrampen an der Güssinger Straße (B 57, Fertigstellung 2021) erfolgreich umgesetzt.
Neuer Kreisel für mehr Sicherheit
Wir wissen, dass an der Billa-Kreuzung eine erhöhte Verkehrsfrequenz herrscht, die durch die vorhergehenden Maßnahmen entstanden ist. Daher ist der neue Kreisverkehr nicht nur eine tolle Lösung für den Pkw- und Lkw-Verkehr, sondern auch eine sichere Drehscheibe für Radfahrer und Fußgänger. Der Vorgang wird somit aktiv zur Entlastung der Eisenbahnkreuzung am Bahnhof Fehring beitragen, wie auch kommunikation.steiermark.at berichtet.
Die Verkehrssicherheit ist ein zentrales Anliegen in der Region. Die Initiative für sichere Straßen setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass Verkehrsunfälle und Verletzungen vermieden werden. Projekte wie dieser Kreisverkehr fügen sich nahtlos in ein größeres Konzept ein, das die Vision Zero verfolgt – das Ziel, dass es keine tödlichen Unfälle im Verkehr mehr gibt. Innovative Tools für die Verkehrssicherheit sind dabei von großer Bedeutung. Das Team hinter sichere-straßen.org entwickelt ständig neue digitale Lösungen, um Verkehrsplanungen zu optimieren und Sicherheitsstandards zu verbessern.
Fokus auf nachhaltige Verkehrsplanung
Der neue Kreisverkehr wird zusätzliche Zufahrten zur Straßenmeisterei und zum Wasserverband Vulkanland schaffen. Die Kreuzung der L 221 wird ebenfalls angepasst, was bedeutet, dass die Bahnhofstraße nachrangig an die L 221 anschließen wird. Diese Maßnahmen sind nicht nur wichtig für die unmittelbare Umgebung, sondern auch für die künftige Verkehrsplanung auf regionaler Ebene. Der Fokus liegt ganz klar auf einer nachhaltigen und sicheren Mobilität für alle.
Ende 2025 dürfen wir uns also auf eine sichere, gut durchdachte Verkehrsführung freuen, die sowohl dem motorisierten Verkehr als auch den Fußgängern und Radfahrern zugutekommt. Fehring zeigt damit, dass es ein gutes Händchen hat, wenn es um die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität seiner Bürgerinnen und Bürger geht.