Heute ist der 4.04.2026 und die Marktgemeinde Halbenrain in der Südoststeiermark zeigt sich als ein dynamischer Ort, der sich kontinuierlich weiterentwickelt. Ein zentrales Anliegen der Gemeinde ist der flächendeckende Glasfaser-Ausbau, der von der Steirischen Breitband- und Digitalinfrastrukturgesellschaft „sbidi“ realisiert wird. Für den Anschluss an das Glasfasernetz fallen einmalige Kosten von 300 Euro an, wobei ein Aktivierungs-Bonus und Eigenleistungen helfen, die finanzielle Belastung zu reduzieren. Am 15. April 2026 wird eine Informationsveranstaltung im Radhotel Schischek stattfinden, um die Bürger über die Chancen und Möglichkeiten des Glasfaseranschlusses zu informieren. Diese Initiative steht im Einklang mit dem Ziel der Bundesregierung, den flächendeckenden Glasfaserausbau voranzutreiben, wie im Koalitionsvertrag festgelegt und durch ein Beschleunigungsgesetz unterstützt.[Quelle] [Quelle]
Mit dem Glasfaser-Ausbau wird Halbenrain nicht nur digital besser vernetzt, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer energieeffizienten Gemeinde gemacht. Im Rahmen des „e5 Programms“ arbeitet die Gemeinde intensiv an der Senkung des Energieverbrauchs und der Ressourcennutzung. Dazu gehört eine Schulung für Gebäudeverantwortliche zur Verbesserung des Energieeinsatzes in öffentlichen Gebäuden sowie die Erstellung eines energiepolitischen Leitbildes. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Plans zur Steigerung der Lebensqualität und Nachhaltigkeit in der Region.
Grünes Licht für grenzüberschreitende Projekte
Ein weiteres bedeutendes Projekt ist die grenzübergreifende Zusammenarbeit im Hochwasserschutz, bekannt als „Crossact“. Dieses Vorhaben erstreckt sich entlang der slowenisch-österreichischen Grenze und hat ein Projektbudget von rund 97.000 Euro, wovon 77.600 Euro aus EFRE-Mitteln stammen. Die Projektlaufzeit reicht von Februar 2026 bis Januar 2028 und beinhaltet unter anderem die Aufweitung der Sulzbachmündung in die Mur, um die natürliche Flusslandschaft zu fördern und neue Lebensräume zu schaffen. Zudem wird ein künstlicher Damm mit einer Länge von etwa 420 Metern entfernt, was einen positiven Einfluss auf die Umwelt hat.
Halbenrain ist zudem Teil des UNESCO Biosphärenparks Unteres Murtal. Dies unterstreicht die Bedeutung der Gemeinde in Bezug auf Umwelt- und Naturschutz. Die Ansiedlung neuer Betriebe, wie dem Mode- und Maßschneidereibetrieb „ESPASSDA“ und dem Autohaus Praßl, verleiht der lokalen Wirtschaft zusätzlichen Schwung. Gleichzeitig stehen die Freiwilligen Feuerwehren in Halbenrain im Fokus, denn fünf Feuerwehren, darunter die FF Halbenrain, die 140 Jahre alt wird, sowie die FF Dietzen und die FF Unterpurkla, die jeweils 100 Jahre Jubiläum feiern, zeigen das Engagement der Gemeinde für die Sicherheit und den Zusammenhalt.
Bildung und Freizeit für die Jüngsten
Die Kinderbetreuung in Halbenrain ist ebenfalls hervorzuheben. Die Gemeinde bietet eine Kinderkrippe, einen Kindergarten sowie eine Nachmittagsbetreuung für Pflichtschüler an. Besonders beliebt ist das Ferienprogramm, das in Zusammenarbeit mit Bad Radkersburg und Klöch durchgeführt wird und im Vorjahr über 250 Teilnehmer verzeichnete. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die jungen Bürger in Halbenrain nicht nur gut betreut werden, sondern auch vielfältige Freizeitmöglichkeiten haben.
Mit diesen Initiativen zeigt Halbenrain, wie man zukunftsfitte Projekte erfolgreich umsetzen kann, um die Lebensqualität für die Bürger zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schützen. Die Gemeinde setzt auf eine ganzheitliche Entwicklung, die sowohl moderne Infrastruktur als auch soziale Werte berücksichtigt. In einer Zeit, in der digitale Anbindung und nachhaltige Entwicklung immer wichtiger werden, ist Halbenrain ein vorbildliches Beispiel für andere Gemeinden.