Heute ist der 22.02.2026. Im Murtal tut sich einiges, insbesondere im Unternehmensnetzwerk Kraft.Das Murtal. Die derzeitige Geschäftsführerin, Bibiane Puhl, wird bald ihren Vertrag beenden, der Ende März ausläuft. Daher wird eine neue Geschäftsführung gesucht, und das Interesse daran ist groß: Bisher haben sich 30 Bewerberinnen und Bewerber gemeldet. Das Netzwerk, das vor 16 Jahren gegründet wurde, umfasst beeindruckende 116 Betriebe mit insgesamt 8795 Mitarbeitern. Zu den geforderten Kompetenzen für die neue Leitung zählen unter anderem Erfahrungen im Projektmanagement.
Florian Hampel, der Sprecher des Netzwerks, hat vorübergehend die Geschäftsführung übernommen. Diese interimistische Lösung soll genügend Zeit für das Auswahlverfahren und die Einarbeitung der neuen Leitung bieten. Hampel, der auch Geschäftsführer von Hage Sondermaschinenbau in Obdach ist, betont, dass seine Rolle nur vorübergehend ist und er nicht langfristig in dieser Position bleiben kann. Im Dezember wurde zudem eine Zukunftsstrategie mit 16 konkreten Zielen vorgestellt, die das Netzwerk in den kommenden Jahren verfolgen möchte. Mehr Informationen hierzu können in einem Artikel der Kleinen Zeitung nachgelesen werden.
KRAFT:vital-Erlebnistag als Gesundheitsinitiative
Ein weiterer spannender Aspekt der Aktivitäten im Murtal war der KRAFT:vital-Erlebnistag, der am Wieserhof stattfand. Dieser Tag hatte das Ziel, den Teilnehmern eine Auszeit für Körper, Geist und Seele zu bieten. Vor Ort waren die Reporter Stefanie Rößl und Thomas Fux, die Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten führten, darunter Bibiane Puhl, Heidi Liebminger vom Wieserhof, Verena Lamprecht von den Stadtwerken Judenburg und Monika Kogler von Gall Pharma. Die Veranstaltung fand regen Anklang und wurde von 146 Zuschauern online verfolgt. Weitere Informationen zu diesem Erlebnistag sind in einem Bericht von Kanal 3 zu finden.
Organisationsstrukturen im Fokus
In Anbetracht der Herausforderungen, vor denen Kraft.Das Murtal steht, ist es interessant, die Bedeutung von effektiven Organisationsstrukturen zu beleuchten. Eine mögliche Struktur, die in diesem Kontext nützlich sein könnte, ist die Tensororganisation. Diese basiert auf der Matrixorganisation und erweitert diese um eine dritte Dimension: die Geschäftsregionen. Diese Struktur könnte für das Unternehmensnetzwerk hilfreich sein, um dynamisch auf die Anforderungen der verschiedenen Betriebe und deren Märkte einzugehen. Die Vorteile der Tensororganisation liegen in der hohen Dynamik und der offenen Kommunikation, während sie gleichzeitig eine gewisse Komplexität und unklare Machtverhältnisse mit sich bringen kann. Solche Strukturen werden häufig von internationalen Unternehmen genutzt, die ihre Organisationseinheiten nach fachlichen und räumlichen Kriterien anpassen müssen. Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen der Tensororganisation sind auf Studyflix zu finden.