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Am vergangenen Samstagabend erlebte das Kulturhaus im Murtal einen musikalischen Hochgenuss, der die Herzen der Zuhörer höher schlagen ließ. Der ausverkaufte Konzertabend bot eine beeindruckende Aufführung der „Nelsonmesse“ von Joseph Haydn und dem Osteroratorium von Johann Sebastian Bach. Unter der Leitung von Konzertmeisterin Lore Schrettner begeisterte das Kammerorchester Accento zusammen mit dem Projektchor Murtal. Solisten wie Claire E. Craig (Sopran), Anna Kargl (Alt), Matus Simko (Tenor) und Tobias Lusser (Bass) trugen maßgeblich zur eindrucksvollen Darbietung bei.

Die „Nelsonmesse“, auch bekannt als Missa in angustiis, gilt als eine der bedeutendsten Messvertonungen Haydns. Sie umfasst zentrale Teile wie Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei. Diese Messe wurde 1798 für Haydns Mäzen Nikolaus II. Esterházy de Galantha komponiert und ist möglicherweise nach Admiral Horatio Nelson benannt, dessen Sieg über die französische Flotte in der Seeschlacht bei Abukir Haydn während der Komposition inspirierte. Die Uraufführung fand in der Stadtpfarrkirche in Eisenstadt statt und die Messe ist bekannt für ihre düsteren Momente sowie jubelnde Trompetenfanfaren. In der Tat ist sie die einzige Messe Haydns in Moll-Tonart und spiegelt somit die bewegten Zeiten während der napoleonischen Kriege wider.

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Ein Meisterwerk von Bach

Das Osteroratorium von Johann Sebastian Bach, das erstmals am Ostersonntag 1725 aufgeführt wurde, erzählt biblische Texte in freier Dichtung. Es bringt zentrale Figuren wie Maria Magdalena, Maria Jacobi, Petrus und Johannes auf die Bühne. Die musikalische Gesamtleitung übernahm Otto Kargl, der ehemalige Domkapellmeister in St. Pölten. Die Mitwirkenden des Abends wurden mit stürmischem Applaus und stehenden Ovationen für ihre herausragende Darbietung belohnt.

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Die Bedeutung der „Nelsonmesse“

Die „Nelsonmesse“ hat in der Musikwelt einen besonderen Stellenwert und wird oft als Meisterwerk der Kirchenmusik betrachtet. Sie ist nicht nur ein Zeugnis der musikalischen Fähigkeiten Haydns, sondern auch ein Stück Geschichte, das die sozialen und politischen Umstände ihrer Entstehungszeit widerspiegelt. Der historische Kontext, in dem die Messe entstand, ist geprägt von den Unruhen der französischen Revolution und den napoleonischen Kriegen, was sich auch in der emotionalen Tiefe der Musik niederschlägt.

Für weitere Informationen über ähnliche Konzerte und die „Nelsonmesse“ empfehlen wir einen Blick auf die Website oberursel.de, die umfassende Details zu weiteren Aufführungen bereithält.

Für all jene, die die Klänge der „Nelsonmesse“ und des Osteroratoriums im Kulturhaus Murtal verpasst haben, bleibt die Hoffnung auf zukünftige Aufführungen, die das Publikum erneut in den Bann ziehen werden. Diese Veranstaltung war ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Musik Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen kann.

Quellen: meinbezirk.at und Wikipedia.