In der malerischen Region Murtal haben sich Direktvermarkter einen Namen gemacht, indem sie frische, regionale Produkte anbieten. Diese kleinen, oft familiengeführten Betriebe bringen nicht nur Fleisch, Eier, Obst und Gemüse direkt vom Feld auf den Tisch, sondern stehen auch für kurze Lieferwege und maximale Frische. Ein herausragendes Beispiel ist der Direktvermarkter Ur-Natur in Weißkirchen, der von Max Steinberger sen. gegründet und heute von Max jun. und Katharina Steinberger geführt wird. Mit einem breiten Sortiment, das kaltgepresste Öle wie Leinöl, Olivenöl und Kokosöl sowie hochwertige Essige umfasst, ist Ur-Natur ein beliebter Anlaufpunkt für gesundheitsbewusste Verbraucher.
Die Verwendung von hochwertigen Rohstoffen, bevorzugt in Bio-Qualität, steht bei Ur-Natur an oberster Stelle. Der Selbstbedienungsladen bietet neben den eigenen Produkten auch Erzeugnisse von anderen Bauern an, darunter Fleisch, Eier, Nudeln, Käse, Brot und Milchprodukte. Die Öffnungszeiten des Hofladens sind von Montag bis Freitag von 8:30 bis 12:30 und 15:00 bis 18:00 sowie samstags von 8:30 bis 12:00, wobei der Laden am Mittwochnachmittag geschlossen bleibt. Wer jedoch außerhalb dieser Zeiten einkaufen möchte, kann den Selbstbedienungshofladen mit SB-Kasse nutzen, der rund um die Uhr geöffnet ist.
Vielfalt und Beliebtheit regionaler Produkte
Die Beliebtheit der Produkte von Ur-Natur zeigt sich nicht nur in der Nachfrage nach Bio-Leinöl und Bio-Hanföl, sondern auch in den verschiedenen Essigen, die für Entschlackungskuren gefragt sind. Mit Geschmacksrichtungen wie Ananasessig, Ingweressig und Quittenessig bieten sie eine exquisite Auswahl. Weitere beliebte Artikel sind Ahornzucker, Moringa-Pulver, Schwarzer-Knoblauch-Honig und Schisandrabeeren. Diese Vielfalt an regionalen Produkten macht den Direktvertrieb besonders attraktiv, da er nicht nur kurze Lieferketten und frische Produkte bietet, sondern auch den persönlichen Kontakt zwischen Produzenten und Verbrauchern fördert.
Ein zusätzliches Highlight für Verbraucher ist das Online-Portal „Heimische Hofläden“, das gestartet wurde, um Informationen über die Herkunft und den Inhalt heimischer Lebensmittel bereitzustellen. Diese Initiative von Bauern der „Heimischen Landwirtschaft“ ermöglicht es Verbrauchern, direkt beim Bauern einzukaufen. Neben Hofläden können auch Wochenmärkte und Verkaufsstände in Supermärkten besucht werden, was den Zugang zu regionalen Produkten erleichtert. Darüber hinaus bieten viele Bauern die Möglichkeit zur Selbsternte, was ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie sein kann (Quelle).
Investitionen in die Infrastruktur
Um die vor Ort produzierten Lebensmittel optimal vermarkten zu können, haben die Stadtwerke Judenburg mehr als 16 Millionen Euro in die Netz-Infrastruktur im Murtal investiert. Ein neuer Transformator im Umspannwerk Judenburg-West erhöht die Leistung auf bis zu das Dreifache des bisherigen Umspanners und unterstützt damit die lokale Wirtschaft. Diese Maßnahmen sind entscheidend, um die Qualität und Frische der Produkte aus der Region weiterhin gewährleisten zu können und die Direktvermarkter in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Die Kombination aus regionalen Produkten, kurzen Lieferwegen und persönlichen Kontakten zwischen Bauern und Verbrauchern zeigt, wie wichtig die Direktvermarktung für die lokale Gemeinschaft ist. Die Initiative, die durch moderne Technologien wie Online-Portale unterstützt wird, fördert nicht nur die lokale Wirtschaft, sondern auch ein bewussteres Konsumverhalten. Immer mehr Menschen erkennen den Wert frischer, regionaler Lebensmittel und die positiven Auswirkungen auf die Umwelt und die eigene Gesundheit.