In der lebendigen Musikszene Österreichs sorgt eine neue Zusammenarbeit für Aufsehen: Die etablierte Band Die Niachtn und die jungen Instagram-Stars Wiesa Buam haben gemeinsam den Song „Servas Mauna“ veröffentlicht. Die Idee zur Kooperation kam backstage bei einem Konzert der Niachtn im Vorjahr und zeigt, wie unterschiedliche Generationen in der Musikszene zusammenfinden können. Der Song, der im Januar veröffentlicht wurde, erfreut sich bereits großer Beliebtheit auf Spotify und hat das Potenzial, ein Hit zu werden.
Das dazugehörige Musikvideo wurde kürzlich im Puchmuseum Judenburg gedreht, einem Ort, der nicht nur für seine schöne Kulisse bekannt ist, sondern auch als Geburtsort des Puch Haflinger gilt. Geschäftsführer Heinz Mitteregger äußerte sich positiv über die Drehkulisse und hebt die Bedeutung des Museums als kulturellen Treffpunkt hervor. Mit von der Partie war auch der 14-jährige Youtuber Wolfi, der in der Schrauber-Community „Kuchlings“ bekannt ist und dem Projekt eine zusätzliche Dimension verleiht.
Die Wiesa Buam und ihre wachsende Popularität
Die Wiesa Buam, bestehend aus den Brüdern Philipp und Florian Wieser, haben mit ihren Videos nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland große Aufmerksamkeit erregt. Ihre Videos sind viral gegangen und haben in deutschen Schulen dazu geführt, dass „palfauerisch“ als Begrüßung mit „Servus Mauna“ verwendet wird. Dies zeigt, wie schnell sich regionale Begriffe und Ausdrücke über die Grenzen hinaus verbreiten können.
In ihrer Heimat planen die Wiesa Buam bereits einen weiteren gemeinsamen Song mit den Niachtn, was darauf hindeutet, dass diese Zusammenarbeit nicht nur ein einmaliger Erfolg sein soll. Stattdessen könnte sie den Grundstein für eine längerfristige Partnerschaft legen, die das musikalische Angebot in der Region weiter bereichert.
Ein Blick auf die Trendcharts
Die Beliebtheit des Songs „Servas Mauna“ fällt in einen Kontext, in dem auch andere österreichische Künstler in den YouTube-Jahrescharts glänzen. So sind beispielsweise die Austropop-Band Seiler und Speer sowie das DJ-Duo Harris & Ford in den Top 10 der Jahrescharts vertreten. Wolfgang Fasching-Kapfenberger, YouTube Pressesprecher, hebt den Einfluss internationaler Trends auf die lokale Musikszene hervor, was die Vielfalt der Genres und Stile unterstreicht. Der bayerische Sänger Oimara führt die Charts mit seinem Hit „Wackelkontakt“ an, gefolgt von einer fiktiven K-Pop-Girlgroup aus dem Animationsfilm „KPop Demon Hunters“.
Die Mischung aus traditioneller Musik und modernen Einflüssen, wie sie mit „Servas Mauna“ präsentiert wird, könnte ein Schlüssel zu zukünftigen Erfolgen in der österreichischen Musikszene sein. So bleibt abzuwarten, wie sich diese Dynamik weiterentwickeln wird und ob der Song möglicherweise den Sprung in die internationalen Charts schafft. Für mehr Informationen über die Zusammenarbeit und die Hintergründe des Songs empfehlen wir, einen Blick auf die Quelle zu werfen: MeinBezirk und Kleine Zeitung. Weitere Einblicke in die aktuellen Trends bietet auch die Plattform von 5min.