Am 20. Februar 2026 wurde im malerischen Murau eine bedeutende Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Bezirkspolizeikommando Murau und der Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH sowie der Lachtal Lifte u. Seilbahnen GmbH ins Leben gerufen. Diese Initiative, die unter dem Namen GEMEINSAM.SICHER firmiert, zielt darauf ab, die Sicherheit im Wintersport zu erhöhen und stellt einen wichtigen Schritt in der Zusammenarbeit von Polizei und Bergbahnen dar. Die offizielle Vertragsunterzeichnung fand in der Bergstation der Kreischbergbahn statt, wo Bezirkspolizeikommandant Hauptmann Martin Mellem die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Sicherheit und Prävention in den Skigebieten betonte. Geschäftsführer Reinhard Kargl unterstrich ebenfalls, dass die Sicherheit in den Skigebieten Kreischberg und Lachtal höchste Priorität hat.

Die Partnerschaft ermöglicht eine verstärkte Aufklärung und präventive Maßnahmen zur Sensibilisierung von Wintersportlern und Einheimischen. Geplant sind gemeinsame Veranstaltungen sowie Aufklärungskampagnen, die nicht nur Gäste, sondern auch die lokale Bevölkerung ansprechen sollen. Romana Revoul, die Gemeinsam.Sicher-Beauftragte, hebt die Notwendigkeit klarer Strukturen und Kommunikation insbesondere bei großen Menschenansammlungen hervor. Diese Maßnahmen sollen nicht nur das Bewusstsein für Sicherheitsvorkehrungen schärfen, sondern auch eine direkte Kommunikation zwischen den Partnern fördern, um potenziellen Gefahren frühzeitig zu begegnen.

Sicherheit im Wintersport

Eine der Hauptaufgaben dieser Sicherheitspartnerschaft ist die Unterstützung der Verkehrssicherheit rund um die Skigebiete durch gezielte Kontrollen und Informationsarbeit. Der Alpinpolizeidienst, der täglich auf den Pisten aktiv ist, arbeitet eng mit den Bergbahnen und der Pistenrettung zusammen, um schnelle Hilfe im Ernstfall zu gewährleisten. Wolfgang Murer von der Alpinpolizei bestätigt, dass die Kommunikation zwischen Polizei und Seilbahnen hervorragend funktioniert und so im Falle eines Unfalls schnell reagiert werden kann.

Ein innovatives Element der Initiative ist die Aktion „Coffee with Cops“, die es Wintersportgästen ermöglicht, in lockerer Atmosphäre mit Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Dies fördert nicht nur das Vertrauen in die Sicherheitskräfte, sondern sorgt auch dafür, dass Informationen über die Sicherheit auf den Pisten direkt an die Besucher weitergegeben werden. Zudem werden Wintersportler über wichtige Regeln auf der Piste informiert, wie Rücksichtnahme, angemessene Geschwindigkeit und die Notwendigkeit, sich vor dem Wegfahren zu vergewissern.

Regionale und überregionale Initiativen

Diese Partnerschaft in Murau fügt sich in einen größeren Kontext nationaler und internationaler Bemühungen zur Verbesserung der Sicherheit im Wintersport ein. So lobt das Bayerische Innenministerium das Engagement des Kuratoriums für alpine Sicherheit, das zahlreiche Alpinverbände vereint und mit Expertise in Bergsportbereichen aufwartet. Unterstützt durch finanzielle Mittel wird unter anderem die ‚SOS-EU-Alp‘-App betreut, die bei Notrufen automatisch Positionsdaten übermittelt und Verhaltenstipps gibt, wenn kein Netz verfügbar ist. Solche Technologien und Initiativen sind entscheidend, um die Sicherheit auf den Pisten weiter zu verbessern und das Vertrauen der Wintersportler in die Sicherheitsstrukturen zu stärken.

Insgesamt zeigt die neue Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Bezirkspolizeikommando Murau und der Murtal Seilbahnen Betriebs GmbH, wie wichtig der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen sind, um die Sicherheit im Wintersport zu gewährleisten. Die Initiative GEMEINSAM.SICHER könnte als Modell für weitere Kooperationen in anderen Regionen dienen.

Für weitere Informationen zu dieser Initiative und zur Sicherheit im Wintersport besuchen Sie bitte die Quellen: Seilbahn.net und MeinBezirk.at.