Am Freitag, den 21. Februar 2026, wurde in der Bergstation Kreischberg eine Sicherheitspartnerschaft unterzeichnet, die für die Wintersportregion Murau von großer Bedeutung ist. Diese Partnerschaft zwischen dem Bezirkspolizeikommando Murau und den Skigebieten Kreischberg und Lachtal zielt darauf ab, die Sicherheit der Wintersportgäste zu erhöhen und ein sicheres Umfeld für alle zu schaffen. Bei der Unterzeichnung waren Bezirkskommandant Martin Mellem, die „Gemeinsam.Sicher“-Koordinatorin Romana Revoul sowie die Geschäftsführer der Bergbahnen, Reinhard Kargl und Karl Fussi, anwesend. Das Wetter zeigte sich an diesem Tag von seiner winterlichen Seite, geprägt von Schneefall, was der Veranstaltung einen passenden Rahmen verlieh. Quelle
Die Initiative „GEMEINSAM.SICHER“ der Polizei fördert die Zusammenarbeit mit Organisationen, Firmen und anderen Sicherheitspartnern. Unter dem Titel „GEMEINSAM.SICHER im Wintersport“ wurde die Partnerschaft offiziell besiegelt, um gezielt die Sicherheit in den Skigebieten zu steigern. Dies geschieht durch eine enge Zusammenarbeit zwischen den speziell ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten im Alpindienst sowie den Bergbahnen und der Pistenrettung. Ein zentrales Ziel ist, die Sicherheitskommunikation zu verstärken und das Sicherheitsgefühl der Wintersportgäste zu stärken. Die Verkehrssicherheit rund um die Skigebiete wird durch regelmäßige Kontrollen und Informationsarbeit unterstützt. Quelle
Aktionen zur Stärkung der Sicherheit
Nach der Vertragsunterzeichnung fand die Aktion „Coffee with Cops“ statt, bei der Wintersportgäste die Möglichkeit hatten, in lockerer Atmosphäre mit den Polizistinnen und Polizisten ins Gespräch zu kommen. Dies fördert nicht nur das Vertrauen, sondern auch die Kommunikation zwischen den Sicherheitskräften und den Gästen der Skigebiete. Geschäftsführer Reinhard Kargl betonte dabei die Priorität der Sicherheit in den Skigebieten, die durch diese Partnerschaft weiter gestärkt wird.
Die Unfallanalyse 2023/2024 der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS) zeigt, dass die Zahl der Verletzungen im alpinen Skisport nach der Pandemie angestiegen ist. Schätzungen zufolge benötigten zwischen 46.000 und 48.000 Skifahrerinnen medizinische Behandlung, wobei rund 7.000 schwere Verletzungen auftraten, die eine stationäre Behandlung erforderlich machten. Besonders häufig sind Knieverletzungen betroffen, gefolgt von Schulter- und Kopfverletzungen. Diese Entwicklungen machen die Partnerschaft und die Initiativen zur Sicherheit umso wichtiger. Quelle
Fokus auf Prävention
Ein weiterer Aspekt, der in diesem Zusammenhang nicht vernachlässigt werden darf, ist die Prävention. Die FIS-Verhaltensregeln für sicheres Verhalten im Wintersport sind unerlässlich, um Unfälle zu vermeiden. Diese umfassen Rücksichtnahme auf andere Skifahrerinnen, Beherrschung der Geschwindigkeit sowie das Einhalten von Markierungen und Warnungen. Sicherheit auf der Piste erfordert zudem eine gute Vorbereitung: gewartete Ski oder Snowboards, korrekt eingestellte Bindungen und geprüfte Helme sind ein Muss. Körperliche Vorbereitung und Aufwärmen vor dem Skifahren senken das Verletzungsrisiko erheblich.
Die Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Bezirkspolizeikommando Murau und den Skigebieten ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sie zeigt, wie durch Kooperation und Kommunikation ein sicheres Umfeld für Wintersportler geschaffen werden kann. Das Engagement aller Beteiligten wird dazu beitragen, dass die Gäste sicher und unbeschwert die Pisten genießen können.