In Murau tut sich einiges – die Stadt ist auf einem spannenden Weg, um sich durch zahlreiche Bau- und Sanierungsprojekte weiterzuentwickeln. Die Stadtgemeinde hat sich ambitionierte Ziele gesetzt, die nicht nur das Stadtbild prägen, sondern auch die Lebensqualität der Einwohner verbessern sollen. So ist unter anderem der Neubau eines Pavillons im Stadtpark geplant, der mit einem modernen Sanitärbereich ausgestattet sein wird. Die geschätzten Kosten für dieses Projekt belaufen sich auf etwa 250.000 Euro.
Ein weiteres bedeutendes Vorhaben ist die umfassende Sanierung des Hallenbades. Hierfür werden rund sieben Millionen Euro investiert, wobei die Arbeiten Mitte Mai beginnen sollen und eine Wiedereröffnung im November angestrebt wird. Auch das Pankesegger-Haus am Schillerplatz wird von der Stadtgemeinde im Herbst erworben, wobei die Schlüsselübergabe bereits für Februar vorgesehen ist. Die zukünftige Nutzung des Pankesegger-Hauses sieht vor, dass im Erdgeschoss gewerbliche Räume und im Obergeschoss Wohnungen entstehen. Um diese Pläne umzusetzen, sucht die Stadt aktiv Investoren. Neben diesen Projekten wird ebenfalls in erneuerbare Energien investiert, darunter Photovoltaikanlagen, ein Umspannwerk sowie das Kraftwerk Murau West. Weitere Informationen zu diesen Initiativen finden Sie in einem Artikel der Quelle.
Nachhaltige Energieversorgung im Fokus
Im Rahmen der laufenden Entwicklungen in Murau wird auch das #Reallabor Murau ins Spiel gebracht, das zum Ziel hat, die Region ganzjährig klimaneutral zu versorgen. Hierbei wird angestrebt, die Region Murau vollständig mit nachhaltiger Energie zu versorgen und gleichzeitig Überschüsse für benachbarte Ballungsräume bereitzustellen. Ein zentrales Element dieses Projekts ist das Leitprojekt #Systemkraftwerk Murau, das Grundlagen durch verschiedene Demonstratoren entwickelt und in einem Systemkraftwerk bündelt. Die Umsetzung dieser Pläne erfolgt im Kontext wachsender Einspeisungen von Photovoltaik und der Zunahme von E-Mobilität.
Die Vorteile des Projekts sind vielversprechend: Erhöhte Versorgungssicherheit, eine verbesserte Wirtschaftlichkeit und eine bedarfsgerechte Energiebereitstellung stehen im Vordergrund. Zudem sollen die Ergebnisse auf andere Regionen übertragbar sein. Wichtig für den Erfolg des Projekts ist die Akzeptanz der Bevölkerung, die durch Transparenz und Dialog gefördert werden soll. Detaillierte Informationen zu den Zielen und Aspekten des Reallabors finden Sie in der entsprechenden Quelle.
Ein integriertes Energiesystem für die Zukunft
Das langfristige Ziel der Region Murau ist es, bis 2035 eine 100%ige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen zu erreichen, einschließlich der Mobilität. Seit 2003 wurden bereits Fortschritte durch den Ausbau von Wasserkraft, Biomasse, Windkraft und Photovoltaik erzielt. Aktuell erzeugt die Region etwa 400 GWh Strom und 200 GWh Wärme aus erneuerbaren Quellen. Dabei benötigt Murau selbst nur etwa 120 GWh Strom, was bedeutet, dass ein erheblicher Anteil exportiert wird.
Das Systemkraftwerk Murau wird als flexibel agierendes Kraftwerk fungieren, um eine bedarfsgerechte Energieverteilung zu gewährleisten. Zukünftig soll auch Wasserstoff in verschiedene Märkte des übergeordneten Energiesystems abgegeben werden. Die Entwicklung eines digitalen Zwillings des Systemkraftwerks sowie die Einbindung regionaler Akteure und die Teilnahme an der Energieversorgung sind unerlässlich. Dieses Vorhaben wird von einer Vielzahl an Partnern unterstützt, unter anderem von der Montanuniversität Leoben und der Initiative 100% Erneuerbare Energie Reallabore. Für weitere Details zu diesen Projekten können Sie die entsprechende Quelle besuchen.
Insgesamt zeigt Murau, dass es auf einem vielversprechenden Weg ist, sich nicht nur lokal weiterzuentwickeln, sondern auch eine Vorreiterrolle bei der nachhaltigen Energieversorgung einzunehmen. Die Kombination aus innovativen Bauprojekten und einem klaren Fokus auf erneuerbare Energien könnte die Stadt zu einem Vorbild in der Region und darüber hinaus machen.