In den letzten Jahren hat Markus Schmidhofer eine beeindruckende Reise zurück ins Leben unternommen. Der 37-jährige Snowboarder aus Pongau hat sich von einem Schlaganfall erholt und wird an den Paralympischen Spielen 2026 in Mailand/Cortina teilnehmen. Dieser Wettkampf findet vom 6. bis 15. März 2026 statt und verspricht, über 600 Athletinnen und Athleten in 79 Medaillenentscheidungen zusammenzubringen. Schmidhofer wird am Para-Snowboard Banked Slalom am 14. März teilnehmen und freut sich riesig darauf, wieder auf der Piste zu stehen. Vor wenigen Monaten hatte er jedoch eine Rückenverletzung erlitten, von der er sich nun erholt hat, und die Ärzte gaben ihm rechtzeitig grünes Licht für die Teilnahme an den Spielen. Sein Ziel ist klar: ins Ziel zu kommen, was für ihn angesichts seiner Vorgeschichte bereits ein großer Erfolg ist (Quelle).

Die Geschichte von Schmidhofer ist eine von Resilienz und Entschlossenheit. Nach seinem Schlaganfall vor vier Jahren, der ihn drei Wochen auf der Intensivstation hielt, musste er alles neu lernen – vom Gehen über das Essen bis hin zum Sprechen. In der Frührehabilitation äußerte er den Wunsch, wieder Snowboard fahren zu können, und das zunächst mittels Zeichensprache. Sechs Monate nach dem Schlaganfall stand er wieder auf dem Snowboard und kehrte trotz körperlicher Einschränkungen schrittweise auf die Piste zurück. Heute steht er regelmäßig auf dem Podest bei Wettbewerben und möchte mit seiner Geschichte Mut machen, dass ein Weg zurück möglich ist (Quelle).

Einblicke in das Training

Markus Schmidhofer beschreibt das Anziehen der Snowboard-Ausrüstung als eine der größten Herausforderungen, die er täglich meistert. Sein Alltag umfasst konsequentes Training, einschließlich Kraft- und Gleichgewichtseinheiten im Fitnessstudio, Wanderungen mit der Familie und körperliche Arbeit im Wald. Im Sommer trainiert er mit dem Wakeboard, wobei er nur eine Hand einsetzen kann. Unterstützt wird er vor allem von seiner Familie, die ihm in dieser Zeit eine wichtige Stütze ist. Im Frühjahr 2025 wurde er in den C-Kader des Para-Snowboard-Teams von Ski Austria aufgenommen, was einen weiteren Schritt auf seinem Weg zur Paralympics-Teilnahme darstellt (Quelle).

Die Paralympics 2026 im Fokus

Die Paralympics 2026 werden mit Spannung erwartet und bieten eine Plattform für Athleten, die trotz körperlicher oder Sehbehinderung Höchstleistungen erbringen. Zu den Medaillenhoffnungen aus Deutschland zählen unter anderem Anna-Lena Forster im Para-Alpin und Anja Wicker im Biathlon. Neu im Programm der Paralympics 2026 ist der Mixed-Doubles-Wettbewerb im Rollstuhlcurling. Die Eröffnungsfeier findet am 6. März 2026 in der Arena di Verona statt, gefolgt von der Abschlusszeremonie am 15. März im Eishockeystadion von Cortina d’Ampezzo. Die Spiele werden im Free-TV und Livestreams von ARD und ZDF übertragen, was eine breitere Öffentlichkeit für diese beeindruckenden Athleten ermöglicht (Quelle).

Schmidhofer hat mit seinem unermüdlichen Willen und seiner Entschlossenheit nicht nur sich selbst, sondern auch andere inspiriert. Sein Weg zurück zum Sport und die bevorstehenden Paralympics zeigen, dass auch in herausfordernden Zeiten der Traum vom Sportleben weiterlebt.