Heute ist der 6.02.2026 und die Vorfreude auf die Semesterferien ist in vollem Gange. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte aus fünf österreichischen Bundesländern, nämlich Kärnten, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Burgenland, starten in die wohlverdienten Ferien. Während in Wien und Niederösterreich die Schulferien bereits vom 2. bis 8. Februar 2026 abgeschlossen wurden, beginnen die Semesterferien für die anderen genannten Bundesländer erst vom 9. bis 15. Februar 2026. Oberösterreich und die Steiermark folgen mit ihren Ferien vom 16. bis 22. Februar 2026. Dieses Ferienchaos führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den gängigen Reiserouten, insbesondere am Samstag, der als der Stau-Tag schlechthin gilt.
Die Asfinag hat bereits große Verkehrsbelastungen auf Autobahnen und Schnellstraßen prognostiziert. Wer am Wochenende unterwegs ist, sollte sich auf einige staufreie Strecken einstellen, wie etwa die Pyhrnautobahn (A9) zwischen St. Michael und Liezen oder die Tauernautobahn (A10) zwischen Stadt Salzburg und Flachau. Besonders spannend wird es, da am Freitag auch die Olympischen Winterspiele in Italien beginnen, was zu einem erhöhten Zustrom in Richtung Süden führt. Reisende sollten sich zudem auf mögliche Behinderungen an der Grenze zu Italien durch verstärkte Kontrollen einstellen. Das Wetter wird trüb und nass sein, mit Schneefall in höheren Lagen und einer erhöhten Glatteisgefahr.
Verstärktes Verkehrsaufkommen in Deutschland
Doch nicht nur in Österreich wird es chaotisch. Auch in Deutschland sind die Straßen stark belastet. Laut der ADAC Stauprognose für das erste Februar-Wochenende wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen aufgrund der Winterferien und des verstärkten Ausflugsverkehrs in die Wintersportgebiete erwartet. Die Ferien enden in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, während sie in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern gerade beginnen. Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag ist mit Staus auf den klassischen Reiserouten in Richtung Alpen und Mittelgebirge zu rechnen.
Die Grenzkontrollen an den deutschen Grenzen könnten zu Wartezeiten führen, insbesondere an Suben, Walserberg und Kiefersfelden. Auch witterungsbedingte Behinderungen durch Schneefälle und Glatteis sind möglich, weshalb eine situative Winterreifenpflicht in Deutschland gilt. Wer in höhere Lagen der Alpen reist, sollte auf geeignete Winterausrüstung achten. Die Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden, da es hier Bußgelder von bis zu 320 Euro für Nichteinhaltung gibt.
Massive Verkehrsbelastungen durch Veranstaltungen
Das Verkehrsgeschehen am ersten Februarwochenende 2026 wird durch den Ferienwechsel und den Skifahrer-Verkehr geprägt. In Österreich und auch in den angrenzenden Ländern sind die Straßen überlastet, vor allem aufgrund von zwei großen Messen in Salzburg und Wels, die zehntausende Besucher anziehen. Die Messe „moto-austria“ in Wels findet von Freitag bis Sonntag statt, und die Besucher werden gebeten, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Auch die Messe „Bauen und Wohnen Salzburg“ zieht zahlreiche Menschen an und verstärkt die Verkehrsbelastungen.
Die erste große Reisewelle wird am Samstag, dem 7. Februar 2026, in den Morgenstunden bis zum späten Vormittag erwartet. Am Sonntag, den 8. Februar 2026, wird dann der Rückreiseverkehr Richtung Wien, Niederösterreich und die Ballungsräume zunehmen. Für Autofahrer heißt das: genug Zeit einplanen und die aktuellen Verkehrsprognosen im Auge behalten. Die Olympischen Winterspiele in Italien, die am Freitag beginnen, können zudem für zusätzliche Verzögerungen und Staus auf den Zufahrtsstraßen sorgen. Wer also plant, die Alpen zu überqueren oder eine Messe zu besuchen, sollte sich gut vorbereiten und möglicherweise auf alternative Verkehrsmittel zurückgreifen.
Für weitere Informationen zu den Verkehrsbedingungen und Stauprognosen kann die Quelle des Kurier sowie die ADAC genutzt werden. Eine gute Planung ist in dieser Zeit das A und O!