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Leoben, 28.03.2026 – In einem feierlichen Rahmen hat die Montanuniversität Leoben zum siebten Mal den Wissenschaftspreis für Montanistinnen verliehen. Diese Auszeichnung zielt darauf ab, herausragende Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Studentinnen der Universität zu würdigen, die in ihren Forschungsgebieten einen bedeutenden Beitrag leisten oder das Potenzial für zukünftige Spitzenleistungen zeigen. Der Preis ist insgesamt mit 8000 Euro dotiert, wobei jede Preisträgerin 2000 Euro erhält.

Die Nominierung der Preisträgerinnen erfolgt durch Lehrstuhlleiterinnen, Professorinnen und habilitierte Wissenschaftler der Montanuniversität, während die Auswahl von einer externen Jury getroffen wird. Diese Initiative soll nicht nur die Forschungsleistungen von Frauen anerkennen, sondern auch junge Frauen ermutigen, eine wissenschaftliche Karriere einzuschlagen. Rektor Peter Moser war bei der Verleihung anwesend und betonte die Bedeutung solcher Auszeichnungen für die Gleichstellung in der Wissenschaft.

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Preisträgerinnen im Detail

Die Preisträgerinnen sind ein beeindruckendes Beispiel für die Vielfalt und das Engagement in der Forschung:

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  • Postdoc: Ass.-Prof. Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. mont. Eva Gerold, Assoziierte Professorin am Lehrstuhl für Nichteisenmetallurgie, führt innovative Forschungsarbeiten im Bereich des Recyclings von Lithium-Ionen-Batterien durch. Ihr Fokus liegt auf ökologischen sowie technologischen Herausforderungen und der Ressourcenschonung.
  • Praedoc: Dipl.-Ing. Lea Luznik beschäftigt sich mit der Weiterentwicklung des industriellen Recyclingprozesses von Zink und untersucht dabei die Reaktion von Zink mit Materialien in der Gasphase. Ihr Ziel ist es, den Energiebedarf zu senken und wertvolle Rohstoffe effizient zurückzugewinnen.
  • Master: Dipl.-Ing. Antonia Siebenbrunner hat eine neuartige Methode zur passiven Probenahme von Strontium, Barium und seltenen Erdelementen entwickelt, die erfolgreich in drei Flüssen des Amazonasbeckens getestet wurde.
  • Bakkalaureat: Lena Marie Hafellner forscht im Bereich der metallbasierten additiven Fertigung und untersucht kostengünstige Alternativen zur Argonverdüsung. Ihre Ergebnisse zeigen vielversprechende Steigerungen der Festigkeit und eine Reduzierung der Prozesskosten.

Diese vier Frauen stehen stellvertretend für eine neue Generation von Wissenschaftlerinnen, die in ihren jeweiligen Disziplinen Maßstäbe setzen und den Weg für zukünftige Erfolge ebnen.

Bedeutung des Preises

Der Wissenschaftspreis für Montanistinnen ist mehr als nur eine Auszeichnung. Er stellt einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichstellung in der Wissenschaft dar. Indem er den Fokus auf die Leistungen von Frauen in einem traditionell von Männern dominierten Bereich legt, sendet die Montanuniversität Leoben ein klares Signal an die Gesellschaft: Frauen können in der Wissenschaft ebenso erfolgreich sein wie ihre männlichen Kollegen. Dies fördert nicht nur die Diversität, sondern auch die Innovationskraft in der Forschung.

Die Montanuniversität hat mit dieser Initiative einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Wissenschaftslandschaft in Österreich geleistet. Die Preisträgerinnen werden nicht nur für ihre herausragenden Leistungen geehrt, sondern auch als Vorbilder für zukünftige Generationen von Wissenschaftlerinnen gefeiert. Die vollständigen Informationen zu dieser Auszeichnung sind auch auf 5min.at und Kleine Zeitung zu finden.