In Österreich gibt es eine neue Initiative, die viele Menschen interessieren könnte: Das Volksbegehren „Karfreitag-Feiertag für alle“. Dieses Vorhaben wurde von Helmut Kern und Martin Wabl ins Leben gerufen und hat das Ziel, den Karfreitag als gesetzlichen Feiertag für alle festzulegen. Der Hintergrund dieser Bewegung ist die Abschaffung des Karfreitags als Feiertag für evangelische Christen im Jahr 2019, was bei vielen auf Unverständnis stieß.
Für das Volksbegehren sind insgesamt 100.000 Unterschriften erforderlich, damit es parlamentarisch behandelt werden kann. Die Initiatoren haben bereits eindrucksvolle 19.600 Unterschriften gesammelt, wobei nur 9.000 benötigt wurden. Diese Unterschriften werden direkt in das Endergebnis eingerechnet, sodass keine erneute Unterschrift erforderlich ist. Die Eintragungswoche findet vom 15. Juni bis 22. Juni statt, und Interessierte können ihre Unterschrift entweder auf ihrem Gemeindeamt oder online via ID Austria leisten. Martin Wabl zeigt sich optimistisch, dass die Zahl der Eintragungen in die Hunderttausende gehen könnte. Diese Hoffnung wird besonders durch die Einheit von evangelischer und römisch-katholischer Kirche gestärkt, die als wichtig für zukünftige Verhandlungen mit der Regierung erachtet wird. Weitere Informationen zu diesem Volksbegehren finden Sie in einem Artikel auf meinbezirk.at.
Details zum Volksbegehren
Das Volksbegehren wurde offiziell am 16. Jänner 2026 genehmigt, und der Eintragungszeitraum ist festgelegt: Er beginnt am 15. Juni 2026 und endet am 22. Juni 2026. Der Stichtag für die Eintragung ist der 11. Mai 2026. Im Wortlaut des Volksbegehrens wird der Karfreitag als ein zentraler Tag im Leben Jesu und für das Christentum hervorgehoben. Die Initiatoren fordern die Verankerung des Karfreitags im § 7 des Feiertagsruhegesetzes. Martin Wabl fungiert als Bevollmächtigter, unterstützt von Helmut Kern, Wolfgang Teichtinger, Evelyn Schnalzer und Herbert Reisinger.
Diese Initiative könnte nicht nur die religiöse Landschaft in Österreich betreffen, sondern auch einen kulturellen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Feiertage sind tief in der Tradition verwurzelt und spielen eine wichtige Rolle im Alltagsleben der Menschen. Daher wird das Volksbegehren mit Spannung verfolgt, da es möglicherweise zu einer Rückkehr zu einem Feiertag führen könnte, der für viele von Bedeutung ist.
Am Ende bleibt abzuwarten, wie sich die Initiative entwickeln wird und ob sie die erforderlichen Unterschriften erreichen kann. In jedem Fall zeigt das Interesse an diesem Volksbegehren, dass der Karfreitag für viele Menschen nicht nur ein religiöser, sondern auch ein gesellschaftlicher Feiertag ist. Weiterführende Informationen sind auch auf der offiziellen Seite des Bundesministeriums für Inneres zu finden: bmi.gv.at.






