In der steirischen Stadt Leoben gibt es Grund zum Feiern: Thomas Stipsits, ein Multitalent aus Stinatz, zelebriert die Steiermark-Premiere seiner Live-Konzerte. Am Montag, den 27. Juli, um 20 Uhr, wird er mit seiner Band den Hauptplatz, auch als „Wohnzimmer der Stadt Leoben“ bekannt, in ein musikalisches Paradies verwandeln. Unter dem Motto „Austropop lebt!“ wird Stipsits ein Repertoire aus zeitlosen Klassikern und eigenen Kompositionen präsentieren, das nicht nur die Herzen der Fans höher schlagen lässt, sondern auch ein Lebensgefühl vermittelt. Karten sind im Vorverkauf über Ö-Ticket erhältlich. Weitere Informationen sind zu finden in einem Artikel der Kleine Zeitung.
Der Name Thomas Stipsits ist in der österreichischen Musikszene ein fester Begriff geworden. Er kombiniert Austropop mit Rock’n’Roll und hat bereits als Support für die bekannte Band Seiler und Speer gespielt. In Leoben, seiner Geburtsstadt, hat Stipsits seine kabarettistische und musikalische Sozialisation erfahren, was ihm vor seinen Auftritten dort ein besonderes Lampenfieber verleiht. Hier erhielt er 2004 auch den Leobener Kulturpreis, was seine enge Verbindung zur Stadt unterstreicht.
Die Band und ihr Programm
Die Band von Thomas Stipsits besteht aus talentierten Musikern, die allesamt ihre eigenen Stimmen in das Geschehen einbringen. Dazu gehören Christina Zauner an den Keyboards und als Backing Vocal, Thomas Hechenberger an der E-Gitarre und ebenfalls als Backing Vocal, Raphaela Fries an den Drums, Michael Mozeth am Bass und den Backing Vocals sowie Chris Harras an der Akustik-Gitarre und als Backing Vocal. Gemeinsam schaffen sie ein musikalisches Erlebnis, das weit über das einer gewöhnlichen Coverband hinausgeht.
Das Programm umfasst nicht nur Cover bekannter Austropop-Hits, sondern auch eigene Kompositionen, die die Entwicklung des Austropops widerspiegeln. Der Austropop hat eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, und ist geprägt von satirischem Theater und Dialekten. Künstler wie Johann Nestroy und Ferdinand Raimund gelten als Vorväter des Genres. In den 1970er Jahren erlebte der Austropop seine ersten Höhepunkte mit Vertretern wie Wolfgang Ambros und Georg Danzer, die bis heute eine große Fangemeinde haben. Stipsits knüpft an diese Tradition an und bringt frischen Wind in das Genre.
Austropop im Wandel der Zeit
Die Ursprünge des Austropop sind vielfältig und reichen über verschiedene Jahrzehnte. Während er in den 1980er Jahren durch Künstler wie Falco, der internationale Erfolge feierte, und Rainhard Fendrich, der mit „Strada del Sole“ einen Hit im Dialekt landete, geprägt wurde, erlebte er in den 90er Jahren eine ruhigere Phase. In jüngerer Vergangenheit sind Bands wie Bilderbuch und Wanda in den Fokus gerückt und zeigen, dass der Austropop nach wie vor lebendig ist. Der ORF hat sich sogar seit 2018 verpflichtet, mehr österreichische Musik in seinen Radioprogrammen zu spielen, was die Relevanz des Austropops in der heutigen Musikwelt unterstreicht. Informationen hierzu sind auch auf Wikipedia zu finden.
Mit seinem bevorstehenden Auftritt in Leoben wird Thomas Stipsits nicht nur die Tradition des Austropops lebendig halten, sondern auch neue Akzente setzen. Ein Besuch dieses Konzerts verspricht nicht nur musikalische Unterhaltung, sondern auch eine Reise durch die Geschichte und Entwicklung eines einzigartigen Genres.