Am 3. Juli 2024 fanden in der Grazer Auster die Offenen steirischen Landes- und die 9. internationalen steirischen Mastersmeisterschaften statt. Der SV Leoben, unter der Leitung von Coach Christian Wohlmutter, stellte dabei eine beeindruckende Leistung auf die Beine und konnte zahlreiche Medaillen erringen.
Im Mittelpunkt des Geschehens stand die erst 14-jährige Lilli Paier, die sich zur „Königin der Auster“ kürte. Sie gewann in der Allgemeinen Klasse zwei Goldmedaillen über 200 Meter Brust und 100 Meter Brust sowie drei Bronzemedaillen in den Disziplinen 50 Meter Brust, 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. In ihrer Altersklasse (AK 13-14) konnte sie sogar acht Goldmedaillen und zwei Bronzemedaillen erringen, was ihre herausragende Form und Vielseitigkeit unter Beweis stellt. Zudem verbesserte sie die steirischen Rekorde über 200 Meter Brust für gleich vier Altersklassen, eine bemerkenswerte Leistung, die die Schwimmwelt in Österreich aufhorchen lässt. Weitere Informationen zu ihren Erfolgen finden Sie in diesem Artikel auf MeinBezirk.
Medaille für Hana Schlauer und das Trainerteam
Auch Hana Schlauer, die in der Altersklasse 15-16 antrat, konnte sich über mehrere Medaillen freuen. Sie gewann den Landesmeistertitel über 50 Meter Brust, sowie Silbermedaillen über 100 und 200 Meter Brust. Das Trainerteam unter Christian Wohlmutter wurde für seine hervorragende Arbeit gelobt, was sich auch in den Ergebnissen der anderen Schwimmerinnen und Schwimmer des SV Leoben widerspiegelt.
Die jungen Schwimmer aus Leoben zeigten eine beeindruckende Teamleistung. Eric Li, der in der Altersklasse 11-12 schwamm, gewann gleich sechs Goldmedaillen und drei Silbermedaillen. Samuel Antoine Rumpf steuerte drei Goldmedaillen bei, während Mason Moder, Sebastian Gunar, Anja Endthaler, Georg Gimpel und Irina Biro ebenfalls glänzten und Medaillen in verschiedenen Disziplinen gewannen.
Erfolge bei den Masters
Die Masters-Schwimmer waren ebenfalls erfolgreich. Martin Rumpf gewann in der Altersklasse 50 zwei Silbermedaillen. Für die Herren-Jugendstaffeln sowie die Mixed- und Damen-Staffel des SV Leoben gab es ebenfalls Medaillen. Trainer Florjan Shurdhaj konnte sich über drei Silbermedaillen im Sprint freuen, während Trainer Din Schlauer eine Bronzemedaille über 50 Meter Freistil holte.
Die österreichischen Schwimmrekorde, die für Frauen und Männer getrennt aufgestellt werden, sind eine wichtige Grundlage für die Bewertung der Leistungen in der Schwimmwelt. Rekorde werden sowohl auf der Langbahn (50 m) als auch auf der Kurzbahn (25 m) anerkannt, was die Erfolge der Athleten des SV Leoben in einem breiteren Kontext zeigt. Die Anerkennung der Rekorde erfolgt durch den Österreichischen Schwimmverband (OSV). Weitere Details zu den österreichischen Rekorden finden Sie in der umfassenden Liste auf Wikipedia.
Insgesamt zeigte der SV Leoben bei den Steirischen Meisterschaften, dass er eine Talentschmiede für junge Schwimmer ist. Mit solch herausragenden Leistungen können wir gespannt auf die zukünftigen Wettkämpfe blicken.