In der steirischen Stadt Mürzzuschlag kam es am Sonntagfrüh, dem 1. März 2026, zu einem leichten Erdbeben der Magnitude 2,6. Die Erschütterung wurde um 5:16 Uhr von GeoSphere Austria registriert. Das Epizentrum des Bebens lag etwa einen Kilometer außerhalb von Mürzzuschlag, und die Herdtiefe betrug zehn Kilometer. Einige Bewohner der Region berichteten, dass sie die Erschütterung spürten, jedoch sind keine Schäden an Gebäuden bekannt, und bei dieser Stärke ist auch nicht mit größeren Schäden zu rechnen. Es war das zweite Beben innerhalb einer Woche; bereits am Montag zuvor, um 13:28 Uhr, wurde ein Beben der Stärke 1,2 im Raum Leoben registriert, dessen Epizentrum sich sieben Kilometer nördlich von Leoben befand. Wahrnehmungen von Erdbeben können beim Erdbebendienst über ein Web-Formular, die App QuakeWatch Austria oder per Post an GeoSphere Austria gemeldet werden. Weitere Details zu diesem Ereignis finden Sie in einem Artikel auf meinbezirk.at.

Ein weiteres Medium berichtet ebenfalls über das Erdbeben in Mürzzuschlag und bestätigt, dass es sich um ein leichtes Erdbeben handelt, jedoch keine weiteren Details zur Magnitude und zum genauen Zeitpunkt angegeben wurden. Auch hier ist zu vermerken, dass keine Schäden oder Verletzungen gemeldet wurden. Diese Informationen sind in einem Bericht auf steiermark.orf.at zu finden.

Erdbeben in Österreich: Ein Überblick

Österreich ist ein Land, in dem jährlich etwa 1.600 Erdbeben auftreten, die überwiegend von geringer Stärke sind. In den letzten 24 Stunden wurden in oder in der Nähe von Österreich sechs Erdbeben registriert, die eine Stärke von bis zu 2,4 aufwiesen. In den letzten sieben Tagen gab es insgesamt 20 Erdbeben, darunter zwei mit einer Stärke von über 2 und 18 unterhalb dieser Schwelle. Historisch gesehen ist die Häufigkeit von stärkeren Erdbeben in Österreich eher gering: Ein Beben der Stärke 6 oder höher tritt im Durchschnitt nur alle 41,7 Jahre auf. Diese Informationen stammen von volcanodiscovery.com.

Die Region Tirol verzeichnete im Jahr 2025 die meisten Erdbeben, gefolgt von Kärnten, während Wien und Klagenfurt im Jahr 2026 die Städte mit den meisten registrierten Erdbeben sind. Der Anstieg der Erdbebenanzahl seit 2010 ist vor allem auf verbesserte seismische Netzwerke und die Verfügbarkeit von Daten zurückzuführen. So bleibt das Phänomen Erdbeben ein spannendes, wenn auch oft unterschätztes Thema für die Bevölkerung Österreichs.