Ostern ist das höchste Fest im Christentum, das die Auferstehung Jesu Christi am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz feiert. In diesem Jahr fällt der Palmsonntag auf den 29. März und der Ostersonntag auf den 5. April. Die Vorfreude auf die österlichen Feierlichkeiten ist spürbar, besonders in der Region Leibnitz, wo zahlreiche Veranstaltungen und Märkte anstehen.

Ein Highlight ist der Retzhofer Ostermarkt, der am 22. März 2026 im Schloss Retzhof von 10 bis 17 Uhr stattfindet. Rund 100 Aussteller aus Österreich und Slowenien präsentieren dort Kunsthandwerk und österliche Produkte. Kulinarische Köstlichkeiten sowie ein Rahmenprogramm mit Ostergeschichten und Aktivitäten für Kinder machen diesen Markt zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Zudem gibt es weitere Ostermärkte in der Region, wie die Osterausstellung in der Koralmhalle in Deutschlandsberg am 15. März und den Osterzauber am Hochschneider-Hof in Pirching am Traubenberg am 21. März.

Religiöse und kulturelle Bedeutung von Ostern

Ostern hat nicht nur religiöse, sondern auch kulturelle Wurzeln. Es symbolisiert Hoffnung und Neubeginn und wird am Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling gefeiert, was zu einem Festdatum zwischen dem 22. März und dem 25. April führt. Die zentrale Botschaft ist die Auferstehung Jesu Christi, die im christlichen Glauben als entscheidender Moment der Erlösung verstanden wird. In der Bibel wird die Auferstehung im Johannes-Evangelium beschrieben, wo Maria Magdalena das leere Grab findet und den Aposteln von der Begegnung mit dem auferstandenen Jesus berichtet.

Die Ursprünge des Festes reichen tief in die jüdische Tradition zurück, da das christliche Osterfest aus dem Pessach-Fest entstanden ist, welches den Auszug der Juden aus der ägyptischen Sklaverei feiert. Jesus feierte Pessach mit seinen Jüngern und deutete sein Opfer als „Lamm Gottes“ an. Diese Verbindung zwischen Ostern und Pessach wird durch das Schlachten eines Lammes und das Bestreichen der Hauspfosten mit dessen Blut verdeutlicht, um die Erstgeborenen zu schützen.

Traditionen und Bräuche

Traditionen wie das Färben und Verstecken von Ostereiern sind tief im Brauchtum verwurzelt und symbolisieren neues Leben. Der Osterhase, der die Eier bringt, hat sich als beliebte Figur etabliert. Auch das Osterfeuer, das in der Osternacht entzündet wird, spielt eine zentrale Rolle, um den Winter zu vertreiben und Licht in die Dunkelheit zu bringen. Die Osterkerze, die während der Liturgien verwendet wird, symbolisiert Christus als das Licht der Welt.

Die österliche Freudenzeit beginnt mit der Osternacht und dauert bis Pfingsten, während die Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt und am Karfreitag endet, den Gläubigen zur Besinnung dient. Regionale Bräuche variieren, beinhalten aber oft das Suchen von Ostereiern und das Schmücken von Zweigen. In vielen Ländern gibt es spezifische Bräuche, wie das Bespritzen mit Wasser am Ostermontag oder das Eierpecken, die den Feierlichkeiten zusätzlichen Charme verleihen.

Für 2026 freuen sich die Menschen in Leibnitz auf lebendige und vielfältige Ostermärkte. Diese bieten nicht nur die Möglichkeit, ein Stück österliche Kultur zu erleben, sondern auch, sich mit regionalen Produkten und Traditionen zu verbinden. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und Details finden Sie in der vollständigen Übersicht hier.