Am 13. Februar 2026 um 13:00 Uhr findet in Leibnitz ein außergewöhnliches Event statt: das erste „Liegekonzert“. Diese innovative Konzertform ermöglicht es den Teilnehmern, auf bequemen Decken und Pölstern zu entspannen und dabei den beruhigenden Klängen von Instrumenten wie Handpan, Kalimba und Flöte zu lauschen. Johannes Kronegger, der Initiator des Formats, hat dieses Konzept über die letzten Jahre hinweg in Deutschland und Österreich etabliert und bringt damit eine neue Art der musikalischen Erfahrung in die Region. Mehr Informationen zu diesem besonderen Konzertformat finden Sie in einem Artikel der Kleinen Zeitung.

Die Idee hinter den Liegekonzerten geht über die bloße Darbietung von Musik hinaus. Es geht darum, dem hektischen Alltag zu entfliehen und eine Atmosphäre der Entspannung und inneren Ruhe zu schaffen. Ähnliche Veranstaltungen fanden bereits in Gmunden statt, wo Johannes J. Kronegger die Zuhörer auf eine akustische Reise zu imaginären Orten wie dem Himalaya, der Savanne und den Urwäldern Südamerikas mitnahm. Auch hier lag das Publikum entspannt auf dem Boden und erlebte Klang-Landschaften, die durch Instrumente wie Hang Klangskulpturen, Koto und Native American Flute bereichert wurden. Informationen zu diesen Konzerten können auf Tips nachgelesen werden.

Wissenschaftliche Perspektiven auf Konzertformate

Die Bedeutung solcher alternativen Konzertformate wird auch durch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse unterstrichen. Eine Studie des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main und der Universität zu Köln untersucht, wie verschiedene Konzertformate das Erleben von Musik beeinflussen. In einer Untersuchung mit 802 Teilnehmern wurde festgestellt, dass das subjektive Erleben, Verhalten und sogar die physiologischen Reaktionen des Publikums durch unterschiedliche Formate messbar beeinflusst werden. Besonders auffällig sind die Effekte bei Formaten, die sich von herkömmlichen Konzerten abheben.

Die Forschung zeigt, dass das ästhetische Erleben und die Herzfrequenz der Zuhörer empfindlich auf verschiedene Konzertformate reagieren. Die Wertschätzung für die Musik bleibt dabei weitgehend konstant, aber die Art und Weise, wie Musik erlebt wird, kann stark variieren. Das Ziel dieser Studien ist es, Konzertformate besser auf die Bedürfnisse des Publikums abzustimmen, um die Attraktivität klassischer Konzerte zu steigern. Weitere Details zu dieser spannenden Forschung können in der Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Humanities and Social Sciences Communications nachgelesen werden, die unter IDW zu finden ist.

Insgesamt ist das „Liegekonzert“ in Leibnitz nicht nur ein Genuss für die Ohren, sondern auch ein Experiment, das zeigt, wie Musik und das Setting des Zuhörens in eine harmonische Einheit gebracht werden können. Lassen Sie sich von den Klängen verzaubern und genießen Sie eine Auszeit vom Alltag!